Praxistipps

Die schulseelsorgliche Praxis in Zeiten der Coronapandemie basiert auf folgenden neuen Erkenntnissen:

Es bleibt dabei: die Ausgangsbasis schulseelsorglichen Handelns liegt in der Wahrnehmung. Wahrzunehmen, was sich verändert hat, wo es neue Bedürfnisse, Bedarfe, Situationen und Möglichkeiten gibt, bildet die Grundlage für die Entscheidung, welche konkreten sinnvollen Angebote gemacht werden.

Es ist wichtig, mit Schüler*innen und Kolleg*innen im Kontakt zu bleiben, d.h. in geeigneter Weise und anschlussfähig an die vorhandenen Beziehungen zu bleiben und an den passenden digitalen Orten einzuladen, miteinander im Kontakt zu bleiben.

Es ist richtig, an die Praxiserfahrungen im Religionsunterricht mit spirituellen Impulsen anzuschließen. Gespräche über Gefühle und Befindlichkeiten finden nun nicht mehr im Klassenzimmer statt. Im Sinne einer anhaltenden Anleitung zur Achtsamkeit können entsprechende Impulse nun medial gegeben werden. An die Prozesse, die Schüler*innen in den „schulfreien Zeiten“ durchlaufen, kann angeschlossen werden, wenn der Unterricht im Schulgebäude wieder beginnt (siehe z.B. Tagebuchschreiben).

Mancherorts werden in der digitalen schulischen Welt „Schulseelsorgeorte“ neu geschaffen. Hier können Schüler*innen und Lehrer*innen eintreten und teilhaben an spirituellen Impulsen und einem personalen Angebot in Form eines offenen Ohrs und/oder durch flinke Finger auf Tastaturen.

Strukturell gibt es unterschiedliche Profile von Kommunikationsräumen. Zu manchen Räumen haben Schüler*innen und ihre Lehrkräfte einen Zugang, zu anderen Lehrer*innen. Es gibt an einigen Schulen bereits gestaltete digitale Räume für die Schulgemeinschaft.

Ermutigungen in Farbe (PDF) 
Brief Verrückte Welt (PDF)
Flaschenpost (PDF)  
Goldene Momente (PDF)  
Kreatives Überraschungspaket für Kids (PDF)  
Tagebuchschreiben (PDF)  
Vorlage Tagebuch (PDF) 
Leicht wie eine Feder (PDF)  
Spirit-of-BSW (PDF)
Miteinander im Kollegium (PDF) 
Tankstelle (PDF) 
Ich bin da (PDF)  
Danke-Mutmachstunde (PDF)