Schulpastoral – Kirche und Schule

Fördermöglichkeiten für schulpastorale Maßnahmen

Schulpastoral Projekte und Angebote tragen zu einem positiven Schulklima bei. Dies kann und soll sich aus in einer gemeinsamen Finanzierung der schulpastoralen Maßnahmen zeigen.

So ist es z.B. sinnvoll, wenn sich die Schule bei der Anschaffung eines sogenannten „Trauerkoffers“ beteiligt und Papier und Klebstoff sowie andere Verbrauchsgegenstände, die im Schulalltag vorhanden sein sollen, zur Verfügung stellt.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart trägt die Personalkosten der beauftragten Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger und fördert darüber hinaus schulpastorale Maßnahmen in mehreren Förderprogrammen.

Tage der Orientierung und Orientierungstage

Finanzierungskonzept für ein- und mehrtägigen schulpastorale Bildungsmaßnahmen

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart sieht für ein- und mehrtägige Maßnahmen im Rahmen der Schulpastoral (wie Tage der Besinnung und Orientierung, Exerzitien, Meditationstage, Tage im Kloster, religiöse Bildungsveranstaltungen, Projekttage, Glaubensseminare und Wallfahrten) folgendes Finanzierungskonzept vor:

Teilnehmerbeiträge
mindestens ein Drittel der Gesamtkosten

+
Zuschüsse
aus Mitteln
a) des Kirchlichen Jugendplans
oder
b) der Fördermöglichkeiten für Tage der Orientierung / Orientierungstage (nur für staatliche Schulen im Rahmen der Modellphase Schulpastoral)
oder
c) des Landesjugendplans – in Kooperation mit der kirchlichen Jugend(verbans)arbeit (kann nur über die JUgendarbeit beantragt werden).

+
evtl. Zuschüsse
durch Dekanatsverbände, Dekanate, Kirchengemeinden, Fördervereine der Schulen, Banken, Firmen usw.

Alle Zuschüsse aus dem Kirchlichen Jugendplan (KJP), dem Landesjugendplan (LJP) und den Fördermöglichkeiten für Tage der Orientierung/Orientierungstage müssen bis zum bis spätestens 20. Januar des jeweiligen Kalenderjahres beantragt werden bei:

BDKJ Rottenburg-Stuttgart
Zuschüsse
Antoniusstr. 3
73249 Wernau
E-Mail: Zuschüsse beim BDKJ/BJA
Telefon 07153 3001-138

Weitere Informationen

Neu: Fördermöglichkeit für Tage der Orientierung / Orientierungstage

Über die Hauptabteilungen IX – Schulen und III – Jugend richtet die Diözese Rottenburg-Stuttgart neu für die Jahre 2016-2020 einen Fördertopf für zweieinhalbtägige Tage der Orientierung (TdO) sowie eintägige Orientierungstage mit Schülerinnen und Schülern ein. Ziel des neuen Fördertopfes ist eine bessere Förderung dieses jugendpastoralen Besinnungs- und Bildungsangebotes.

Die Zuschüsse können bei mehrtägigen TdOs pro Person bis zu 10 EUR betragen und bei eintägigen Orientierungstagen bis zu 5 EUR.

Zuschussberechtigt sind die in der Diözese anerkannten außerschulischen Träger der Jugendarbeit (z.B. Kirchengemeinden, Klöster und geistliche Gemeinschaften, …), der BDKJ und seine Mitgliedsverbände bzw. Jugendorganisationen sowie staatliche Schulen.

Auf der Grundlage der eingegangenen Anträge und der geplanten Gesamtfördersumme wird jährlich ein Fördersatz festgelegt. Verspätet eingegangene Anträge und nicht beantragte Maßnahmen können daher nicht berücksichtigt werden.

Förderrichtlinien und Rahmenordnung

Antrag auf Förderung und Verwendungsnachweis

Kirchlicher Jugendplan (KJP)

Auf der Grundlage der eingegangenen Anträge und der geplanten Gesamtfördersumme wird jährlich ein Fördersatz festgelegt. Verspätet eingegangene Anträge und nicht beantragte Maßnahmen können daher nicht berücksichtigt werden.

Landesjugendplan (LJP)

Antragsberechtigt sind Träger außerschulischer Jugendbildung. Träger kirchlicher Jugendarbeit können Anträge beim Landesjugendplan stellen, wenn sie mit Schulen kooperieren.

Weitere Richtlinien und Formulare zur Förderung ein- und mehrtägiger schulpastoraler Bildungsmaßnahmen

Weitere Fördermöglichkeiten der Diözese

Räume der Stille

Die Schulpastoral braucht Räume, die den Anforderungen der Arbeit gerecht werden.
Für die Einrichtung von „Räumen der Stille“ an Schulen stellt die Diözese unter bestimmten Voraussetzungen ein Fördergeld von bis zu 2000 Euro bereit.

Kirche und Schule in Kontakt

Das Lebensfeld Schule gewinnt an Bedeutung. Kinder und Jugendliche verbringen dort immer mehr Zeit. Die Veränderungen in der Schule – insbesondere durch die Ausweitung der Ganztagesschule - wirken sich auf die Freizeit der Schüler/innen aus und betreffen damit auch Angebote der Kirche. Mit der Entwicklung der Schule zur Ganztagesschule ist eine Öffnung der Schulen verbunden. Zur Gestaltung des Schullebens sucht Schule punktuelle und feste Partnerschaften. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten unterstützen, die mit Schulen gemeinsam dieses Lebensfeld gestalten wollen.

Dazu will die Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kirchengemeinden, Seelsorgeeinheiten und Dekanaten Projekte „Kirche und Schule in Kontakt“ zwischen Kirchengemeinden bzw. Seelsorgeeinheiten bzw. anderen kirchlichen Einrichtungen, Institutionen und Verbänden und Schulen initiieren, dort die Entdeckung, Entwicklung und Erprobung von unterschiedlichen Ansätzen und Formen der Zusammenarbeit anregen, unterstützen, begleiten und auswerten. Die Ergebnisse dokumentiert und in die Diözese weitervermittelt. Pro Jahr werden acht Projekte gefördert. Über die Vergabe entscheidet die AG Kirche und Schule.

Begleitung und Unterstützung

Erstberatung durch die Fachstelle Kirche und Schule, Hauptabteilung IX Schulen nach Bedarf drei Beratungsgespräche vor Ort durch eine/n externe Berater/in einen Betrag von maximal 500 Euro als Zuschuss für die Organisation und Durchführung des Projektes verteilt auf den Projektzeitraum.

Beginn und Dauer des Projektes

Der Beginn des Projekts ist flexibel. Im Regelfall ist das Projekt auf zwei Schuljahre mit der Option auf Verlängerung um eine weiteres Jahr angelegt. Erstes Jahr Vorbereitung des Projektes, zweites Jahr Durchführung des Projektes, drittes Jahr Überführung des Projektes in den Regelbetrieb.

Teilnahmebedingungen

Der Kirchengemeinderat bzw. der gemeinsame Ausschuss der Seelsorgeeinheit, das Pastoralteam und die Schulleitung einer oder mehrerer Schulen in der Kirchengemeinde bzw. Seelsorgeeinheit entschließen sich zur Teilnahme am Projekt. Die Beteiligten haben ein Grundinteresse an der Intensivierung des Kontaktes und der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Schule und sind bereit, (neue) Ansätze und Formen der Zusammenarbeit miteinander zu entwickeln und zu erproben. Das Projekt wird dokumentiert, damit die Ergebnisse weitervermittelt werden können.

Information, Beratung und Bewerbung

Bischöfliches Ordinariat
Hauptabteilung IX – Referat Schulpastoral
Postfach 9
72101 Rottenburg
E-Mail: schulpastoral(at)bo.drs.de

Antrag Förderprogramm

Andere Fördermöglichkeiten

Über die oben genannten Fördermöglichkeiten hinaus gibt es – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – weitere Einrichtungen, die schulpastorale Maßnahmen finanziell unterstützen.

Kirchen, Kommunen, Stiftungen

Kirchliche Stiftungen und Förderprogramme

Kirchengemeinden und Dekanate – Der Einsatz dieser Mittel ist von der Höhe des Budgets und von der konkreten Verhandlung mit der jeweiligen Kirchengemeinde und dem jeweiligen Dekanat im Einzelfall abhängig.

Kommunale Mittel

Honorarmittel für außerschulische Kooperationspartner durch das Ganztagsschul-/ Jugendbegleiterbudget der kooperierenden Schule (in der Regel 8 bis 10 Euro pro Unterrichtsstunde). Der Einsatz dieser Mittel ist von der Höhe des Budgets der betreffenden Schule und von der konkreten Verhandlung mit der Schule im Einzelfall abhängig.

Aktion Mensch

Verschiedene Förderprojekte: u.a. „Die Gesellschafter“, max. ein Jahr, Fördersumme 4000 €.

Weitere fördernde Stiftungen

Datenbank zur Finanzierungsmöglichkeit

15 Schritte zum Projektantrag