Schulpastoral – Kirche und Schule

Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger

Seelsorge an der Schule

Zahlreiche Religionslehrerinnen und Religionslehrer engagieren sich ehrenamtlich über den Religionsunterricht hinaus für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in den Schulen.

Seit Sommer 2015 ist es im Rahmen der Modellphase möglich, dass Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger, die die Weiterbildung Schulpastoral in den vergangenen Jahrzehnten absolviert haben, einen befristeten Schulpastoralauftrag im Umfang von ein bis vier Deputatsstunden erhalten. Sie verpflichten sich dabei zur Mitarbeit im Rahmen der Modellphase. Konkret bedeutet dies, dass zunächst zwischen den entsprechenden Schulleitungen und dem Referat Schulpastoral im Rahmen eines Schulbesuchs entsprechende Kooperationsverträge abgeschlossen werden. Diese stehen in einem engen Bezug zu den konkreten Arbeitsfeldern der Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern.

Arbeitsfeld

Bestandteile des Arbeitsfeldes sind:

  • eine inner- und außerschulische sowie ökumenische Vernetzung der schulpastoralen/schulseelsorgerlichen Initiativen,
  • schulpastorale Angebote und Projekte,
  • der Aufbau eines Schulpastoralteams an der Schule,
  • die Mitarbeit an der Dokumentation und Evaluation der Modellphase,
  • die verlässliche Teilnahme an Jahrestagungen Schulpastoral,
  • die Erstellung eines Jahresberichts.

Voraussetzungen

Vorausgesetzt ist die Zustimmung und Kooperation mit der Fachschaft Religion.

Einen Schulpastoralauftrag können unter diesen Bedingungen pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie kirchliche und staatliche Religionslehrkräfte erhalten. Dadurch wird u.a. erreicht, dass in der Diözese zusätzliche Personen pastorale Aufträge wahrnehmen.