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4. Juli 2013: Multiplikatorentag - WeltFAIRänderer-Projekt
Im Rahmen des WeltFAIRänderer-Projekts des BDKJs bieten die
Fachstelle Jugendarbeit und Schule und die Fachstelle einen
Multiplikatorentag für Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Kirche,
Jugendarbeit und Schule an. Am 4. Juli 2013 können Interessierte das
Projekt WeltFAIRänderer in Stuttgart-Weilimdorf kennen lernen. Sie
diskutieren über Chancen, Herausforderungen und Grenzen in einer
Kooperation von Kirche, Jugendarbeit und Schule und ziehen aus den
Eindrücken des Tages und den eigenen Erfahrungen einen Transfer in
den eignen Arbeitsalltag.
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11. April 2013: Neue Referentin für Schulpastoral
Beate Thalheimer (50), Diplomreligionspädagogin, tritt zum Schuljahr
2013/2014 ihren Dienst als Referentin für Schulpastoral der Diözese
Rottenburg-Stuttgart an. Mit 15 Jahren Berufserfahrung in Feldern des
Religionsunterrichts an Beruflichen Schulen, als Schuldekanin und als
Dozentin für Religionspädagogik in der Berufseinführung von
Pastoralassistentinnen und –assistenten, sowie als Supervisorin und
Mediatorin kehrt B. Thalheimer in den Bereich der Schulpastoral zurück
[,wo sie von 1988-1998 bereits als Referentin für Schulpastoral tätig
war]. Sie wird sich u.a. den anstehenden Fragen nach der pastoralen und
spirituellen Profilierung, der Struktur und der Konzeption von
Schulpastoral in der Diözese zuwenden sowie der Weiterbildung
schulpastoraler Mitarbeiter/innen.
4. Oktober 2012: Lebens-Werte entdecken
Unter dem Titel „Lebens-Werte entdecken“ erscheint im Oktober 2012 eine Praxishilfe für die Kooperation von Kirche,
Schule und Jugendarbeit in Baden-Württemberg.
Neben grundlegenden Informationen für das Gelingen einer Kooperation sind darin 26 gelungene Praxisprojekte dokumentiert.
Herausgeber sind die evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden sowie die katholischen Diözesen
Rottenburg-Stuttgart und Freiburg. Die ökumenische Praxishilfe kann ab Mitte Oktober kostenlos bestellt sowie im
Internet heruntergeladen werden.
www.kirche-jugendarbeit-schule.de
Download Broschüre
20. Juli 2012: Wechsel nach 13
Jahren Schulpastoral - Helmut Demmelhuber wird Referent an
der Führungsakademie
Helmut
Demmelhuber (44), Diplomtheologe und -pädagoge, wechselt
nach 13 Jahren als Referent für Schulpastoral in der Diözese
Rottenburg-Stuttgart zum 1. September 2012 als Referent im
Zentrum für Organisationsentwicklung an die Führungsakademie
des Landes Baden-Württemberg.
Hierzu hat ihn die Diözese für fünf Jahre abgeordnet. Im
Rahmen seiner Arbeit in der Schulpastoral führte er die
Geschäfte der Initiative "Kirche und Schule" und entwickelte
sie programmatisch mit Partnern weiter. Auch die Angebote der Schulpastoral zum
Umgang mit Tod und Trauer an der Schule gehen auf seine
Initiative zurück.
10. Juli 2012:
Klappkartenset "Glaube ist für mich..."
Die
5 Motive und Texte entstand bei einer Aktion „Glaube ist für
mich...“ der Katholischen Landjugend KLJB der Diözese
Rottenburg-Stuttgart mit Jugendlichen. Gemeinsam mit dem
Referat Schulpastoral der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde
in einer Kooperation dieses Klappkartenset herausgebracht.
Das Set mit 5
Klappkarten inkl. Kuverts kann für € 5,00 bestellt
werden bei: Buchdienst Wernau,
Antoniusstraße 3, 73249 Wernau, Telefon 07153 / 3001-164,
Fax 07153 / 3001-621, E-Mail:
buchdienst@bdkj-bja.drs.de, Internet:
www.buchdienst-wernau.de
Bestellzettel:
http://schulpastoral.drs.de/BestellzettelKlappkarten.pdf
9. Juli 2012: Dem Leben mehr
Tiefe geben - Zertifikat Schulpastoral verliehen
„Schulpastoral
erschließt Räume und Zeiten und will Kirche ein
menschenfreundliches Gesicht geben“, so Schuldekanin Beate
Thalheimer bei der Verleihung der Zertifikate Schulpastoral
am 7. Juli 2012 in Wernau am Neckar an elf Schulseelsorger.
Seit einigen Jahren vollzieht sich an den Schulen ein
grundlegender Wandel. Sie werden zunehmend zum
„Ganztagesbetrieb“ umgestaltet. Lebensbereiche, die die
bislang zum familiären Umfeld oder zur Freizeitgestaltung
gehörten, verlagern sich immer mehr dorthin. Auch die Kirche
ist davon betroffen. Mit schulpastoralem Engagement will sie
Lebensentfaltung fördern und einen Beitrag zum gelingenden
Zusammenleben leisten. Das notwendige Handwerkszeug hierfür
bot eine Weiterbildung, die vergangenen Samstag ihren
Abschluss fand. Stellvertretend für die Leitung der
Hauptabteilung Schulen dankte Beate Thalheimer allen
Absolventen für deren Mut, Christen in der Welt zu sein: „Im
Rahmen der Weiterbildung wurden den Teilnehmern Körner in
die Hand gegeben, die sie jetzt selbst aussäen können.“ Laut
Helmut Demmelhuber, Referent für Schulpastoral der Diözese
Rottenburg-Stuttgart, wurden mittlerweile in der Diözese 80
Lehrer und Pastorale Mitarbeiter als Schulseelsorger für
alle Schularten ausgebildet. „Der Kurs war für die
Teilnehmer wie eine Schiffswerft. Erste Pläne wurde
geschmiedet, Prototypen gebaut, einer intensiven
Eignungsprüfung unterzogen, die Schiffe gebaut und dann zu
Wasser gelassen,“ so Demmelhuber. „Jetzt mit Abschluss des
Kurses sind die Schiffe vom Stapel gelaufen und stechen in
hohe See. Die Jungfernfahrt kann beginnen.“ Demmelhuber
brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass dieser Kurs auch
anderen Lehrkräften und Patoralen Mitarbeitern Mut macht,
sich in dem Feld Kirche und Schule zu engagieren. Die
dreijährige Weiterbildung Schulpastoral umfasste insgesamt
neun Kursmodule zu Themen wie Seelsorgerliche Begleitung und
Beratung, Projektmanagement, Umgang mit Tod und Trauer,
eigene Rolle und System Schule. Darüber hinaus trafen sich
die Teilnehmer in Praxisgruppen und erarbeiten Materialien
und Informationsbroschüren für ihre Schulen. Geleitet wurde
der Kurs von Helmut Demmelhuber, Hauptabteilung Schulen. Die
Weiterbildungen Schulpastoral werden im Herbst 2012 mit 28
Teilnehmern aus allen Schularten fortgeführt, darunter auch
erstmals zwei ökumenische Schulseelsorgeteams mit jeweils
einer katholischen und evangelischen Kollegin.
15. Mai 2012: Schule und Pastoral
- Lebendige Seelsorge 2/2012
Schule
beeinflusst den Alltag der SchülerInnen über viele Jahre
hinweg. Die Größen, die die Schule prägen heißen: Schüler
und Lehrer, Lehrpläne und Stundentakt, Noten und Zeugnisse.
Haben aber auch Alltagserfahrungen von Kindern und
Jugendlichen im Kontext Schule einen Platz? Vor diesem
Hintergrund geht die aktuelle Ausgabe der „Lebendigen
Seelsorge“ der Frage nach, welches Potenzial die Schule als
pastoraler Ort entwickeln kann.
Link:
http://www.lebendige-seelsorge.de/aktuelles-heft/2_2012-schule-und-pastoral/847d43c9-894d-4a2c-ad7e-0f21c873eea2?mode=detail
07. März 2012:
Gesund durch den Lehreralltag
Wie
kann ein Lehrer besser mit den Anforderungen und Erwartungen
umgehen, die Schüler, Eltern und Schulverwaltung an ihn
stellen? Wie findet eine Lehrkraft die richtige Balance
zwischen Arbeit, Familie und Freizeit? Der Fachtag zum Thema
„Lehrergesundheit“ am 7. März im Congresszentrum Schwäbisch
Gmünd bot den interessierten Lehrern und Schulleitern für
diese Frage- und Problemstellungen praxisorientierte
Antworten und konkrete Unterstützung. „Lehrer sind
Schwerstarbeiter im Klassenzimmer! Der Bildungsrausch in
unserer gegenwärtigen Gesellschaft kann für Lehrkräfte
schnell zum Hamsterrad werden, dass sich immer schneller
dreht. Bei dem Zauber der Methoden tritt die Frage nach mehr
Beziehung und Umgang an Schulen oft zu sehr in den
Hintergrund“, so Hans-Jörg Polzer vom Staatlichen Schulamt
Göppingen in seiner Begrüßung. „Die Thematik
Lehrergesundheit sollte noch mehr als Thema in die
Lehrerfortbildung mit eingebracht und aufgegriffen werden.“
Der Fachtag begann mit einem Vortrag von Professor
Schaarschmidt im Congresszentrum. Der Experte stellte die
Ergebnisse aus der Studie zur Lehrergesundheit vor, die von
der Potsdamer Forschergruppe unter seiner Leitung gesammelt
und ausgewertet wurden. Die Ergebnisse machten deutlich,
dass es höchste Zeit ist, endlich das komplexe und für die
Qualität von Schule und Unterricht zentrale Thema der
Lehrergesundheit in den Blick der öffentlichen
Aufmerksamkeit zu rücken. „Wir finden in der Studie vier
Musterkonstellationen beruflichen Verhaltens und Erlebens“,
so Prof Schaarschmidt, „ein gesundheitsförderliches
Verhältnis gegenüber der Arbeit, eher selten eine
Schonungshaltung und zwei Risikomuster: erstens die Tendenz,
sich über alle Maßen zu verausgaben, und zweitens den
Rückzug in die Resignation – das problematischste Muster.
Nur ganze 17 Prozent sind dem erstgenannten »gesunden«
Muster zuzurechnen. Doch jeweils 30 Prozent der Lehrer
gehören zu einer der beiden Risikogruppen. Rund zwei Drittel
der Lehrer mangelt es also an Widerstandsressourcen,
Ausgeglichenheit und Spaß an der Arbeit.“ „Damit
Lehrer gesund bleiben, brauchen wir in den Schulen mehr
Teamarbeit und zugleich mehr Eigenverantwortung und
Selbstbestimmung,“ so Prof. Schaarschmidt. „Problematische
Verhältnisse vor Ort gilt es zu analysieren und zu
verändern. An „gesunden“ Schulen ist eine Konzentration auf
Kernaufgaben gewährleistet, Möglichkeiten zur Mitsprache und
Mitgestaltung sind vorhanden, der Unterrichtstag ist unter
dem Beanspruchungsaspekt gestaltbar und es herrscht ein
Klima sozialer Unterstützung.“ Im Anschluss an den Vortrag
von Prof. Schaarschmidt fand ein Fachgespräch statt, bei der
die teilnehmenden Lehrer ihre eigenen Fragen einbringen
konnten. Neben Prof. Schaarschmit standen Gerhard
Isringhausen vom Bezirkspersonalrat, der Schulleiter Günter
Offermann und Silvia Wölki von der Diözese
Rottenburg-Stuttgart als Diskussionspartner zur Verfügung.
Ein weiterer Schwerpunkt des Fachtags lag auf dem Nachmittag
im Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung.
Siebzehn Foren gaben den Teilnehmern die Möglichkeit,
persönliche Schwerpunkte zu setzen. So wurde zum Beispiel
ein Coaching angeboten, bei dem Lehrer mit praktischen
Übungen lernen konnten, ihre Stimme im Schulalltag sparsam
und zielorientiert einzusetzen. Ein anderer Workshop
beschäftigte sich mit einer wertschätzenden Feedbackkultur,
denn zahlreiche Lehrer leiden darunter, dass sie für ihren
Beruf nur wenig Wertschätzung erfahren. Auch die Workshops,
in denen spielerisch mit den eigenen Ansprüchen umgegangen
wurde, Strategien für ein besseres Selbstmanagement
entwickelt und Entspannungs- und Bewegungsangebote erprobt
wurden, zeigten Möglichkeiten, Gesundheit positiv zu
beeinflussen. Den Abschluss des Fachtags bildete ein Vortrag
von Dr. Frank Mentrup, Staatssekretär im
baden-württembergischen Kultusministerium. Mentrup betonte,
die Schullandschaft und die Arbeitsbedingungen für die
Beschäftigten an unseren Schulen habe sich in den
vergangenen Jahren stark verändert. Der Beruf der Lehrenden
sei gleichzeitig noch wichtiger und schwieriger geworden.
„Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, braucht es
eine Schulkultur, in der Arbeits- und Gesundheitsschutz und
Gesundheitsmanagement keine Fremdwörter mehr sind, sondern
als zentrale und selbstverständliche Instrumente einer
kontinuierlichen Verbesserung der Gesundheit der
Beschäftigten betrachtet werden.“ Mentrup versichterte, das
Land als Arbeitgeber bzw. Dienstherr werde dabei Lehrkräfte
und Schulleitungen nach bestem Wissen unterstützen. Die Organisatoren
des Fachtags, das evangelische und katholische
Schuldekanatamt, das Religionspädagogische Institut
Schwäbisch Gmünd, das Staatliche Schulamt Göppingen und das
Referat Schulpastoral der Diözese Rottenburg-Stuttgart waren
mit der Resonanz auf diesen Fachtag sehr zufrieden. 200
Lehrer, Schulleiter, Mitarbeiter der Pädagogischen
Hochschule, der Ausbildungsseminare und der Schulämter
nahmen teil. Hansjürgen Meinhardt vom evangelischen
Schuldekanat in Gmünd hofft, dass der Fachtag weitere Kreise
zieht: „Wir wünschen uns, dass Schulleitungen und
Verantwortliche Anregungen für die gesundheitsfördernde
Schulorganisation und die schulinterne Lehrerfortbildung
mitnehmen. Dazu wollte dieser Fachtag Lehrergesundheit
beitragen,“ so Meinhardt.
Download
Vortrag Prof.
Schaarschmidt und
Reader Foren
06. Februar 2012: Coole Schule -
Kooperation KJG und Schule

"Coole Schule - drachenstarke Spiele" - die Aktion der "KjG
- Katholische junge Gemeinde" Leinfelden-Echterdingen zeigt,
wie es geht: Gemeinde und Schule unter einem Dach. Und das
drachenstark.
Link:
http://drs.de/index.php?id=11071&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=20027&tx_ttnews[backPid]=11070&cHash=89ef8bdf61
26. Januar 2011:
Förderprogramm Projekte "Kirche und Schule in Kontakt"
Das
Lebensfeld Schule gewinnt an Bedeutung. Kinder und
Jugendliche verbringen dort immer mehr Zeit. Die
Veränderungen in der Schule – insbesondere durch die
Ausweitung der Ganztagesschule - wirken sich auf die
Freizeit der Schüler/innen aus und betreffen damit auch
Angebote der Kirche. Mit der Entwicklung der Schule zur
Ganztagesschule ist eine Öffnung der Schulen verbunden. Zur
Gestaltung des Schullebens sucht Schule punktuelle und feste
Partnerschaften. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will im
Rahmen der Umsetzung der Konzeption Kirche und Schule
Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten unterstützen, die
mit Schulen gemeinsam dieses Lebensfeld gestalten wollen.
Der Beginn des Projekts ist flexibel. Im Regelfall ist das
Projekt auf zwei Schuljahre mit der Option auf Verlängerung
um eine weiteres Jahr angelegt.
Download
Förderprogramm
13. Januar 2012: Schule verstärkt
als jugendpastoralen Ort nutzen - Jugendseelsorgetagung 2012
beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Kirche und
Schule
„Wenn
die Kirche und kirchliche Jugendarbeit an der Schule keine
erhöhte Präsenz zeigen, werden sie auf Dauer keine
gesellschaftliche Bedeutung mehr haben.“ Ein Raunen geht
durch die 85 hauptberuflichen Jugendseelsorger, die dem
Vortrag von Soziologe Dr. Ivo Züchner lauschen. So deutlich
hatte die Mehrheit von ihnen das Verhältnis zwischen Kirche
und Schule bislang nicht wahrgenommen. Fakt ist jedoch, dass
junge Menschen künftig mehr Zeit an der Schule verbringen.
Will Kirche sie in dieser Lebenswelt über den
Religionsunterricht hinaus erreichen, heißt dies, verstärkt
Anknüpfungspunkte zu finden.
Auf der Jugendseelsorgetagung 2012 des BDKJ vom 9. bis 12.
Januar 2012 in Rot an der Rot präsentierten sich 13
Kooperationsbeispiele aus der Praxis. In vier Frage- und
Antwortrunden konnten sich die 85 TagungsteilnehmerInnen für
ihr eigenes Arbeitsfeld inspirieren lassen. Sei es als
Jugendpfarrer, Pastoral- oder Gemeindereferent mit einem
Lehrauftrag für Religion, als Jugendreferent im Dekanat oder
als Jugendverband. Das Tagungsmotto „Zu mir oder zu Dir? –
Jugendpastoral und Schule zwischen Flirt und Vernunftehe“
machte dabei von vornherein deutlich, dass es viele Arten
von „Beziehungen“ zwischen den zwei Kooperationspartnern
geben kann. „So wie es nicht DIE Kirche gibt, gibt es auch
nicht DIE Schule“, stellte eine TeilnehmerIn treffend fest.
Unterschiede bei den Schularten, der räumlichen
Infrastruktur von Stadt und Land, sowie bei den kirchlichen
Trägern führten in den letzten Jahren zu einer Reihe von
Kooperationen, die einzigartig auf die jeweilige Situation
zugeschnitten sind. Zu den Klassikern zählen da die Angebote
„Ausbildung zum Schülermentor“, das vom katholischen
Schülerverband KSJ seit dem Jahr 2000 erfolgreich
durchgeführt wird, oder die „Tage der Orientierung“, die
seit 1998 für Schüler der 8. Klasse angeboten werden.
Dagegen sind Projekte wie „Erstkommunionvorbereitung an der
Grundschule“ oder „Sternsinger an der Schule“ noch
pastorales Neuland, die es zu erproben gilt.
Die Beispielprojekte räumten auch so manchen Zweifel aus.
Etwa, ob die unterschiedliche Art, wie beide Partner Bildung
verstehen und vermitteln – Anwesenheitspflicht und
Leistungsbewertung auf der einen Seite, Freiwilligkeit und
Selbstorganisation auf der anderen – zusammenpassen. „Auch
Schule ist lernfähig und offen für andere Lernformen“,
erklärt eine Lehererin, die Schülerinnen bei ihrem
Schülercafé unterstützt.
„Wichtig ist, einfach mal anzufangen“, meint Ulrich
Müllerschön, Diözesanleiter BDKJ/BJA, „und von dem Denken
wegzukommen, dass es flächendeckend in allen Dekanaten oder
Seelsorgeeinheiten der Diözese gleichartige Kooperationen
mit Schule geben muss.“ Vielmehr müsse geschaut werden, was
mit den vorhandenen Ressourcen möglich ist. „Sowohl
Kirchengemeinden, Dekanate, Jugendverbände und Klöster,
alle, die einen Auftrag zur Jugendpastoral haben,
entscheiden über ihre Schwerpunkte selbständig und müssen
sich dann auch darauf begrenzen“, betont Müllerschön. So
zieht in einem Dekanat der Jugendseelsorger mit seiner
mobilen Zeltkirche von Schule zu Schule, in einem anderen
bieten ehrenamtliche Jugendliche der Katholischen jungen
Gemeinde (KjG) einmal im Monat einen Spielenachmittag an
einer Grundschule an, und in einem weiteren Dekanat wird
eine Gemeindereferentin von ihrer Kirchengemeinde für zwei
Jahre für ein Musicalprojekt mit einer Werkrealschule
freigestellt.
Nicht zuletzt durch den Vortrag von Pastoraltheologe Prof.
Dr. Hans Hobelsberger bestärkt, der die Rolle der Kirche in
der Schule theologisch herleitete, waren sich die
JugendseelsorgerInnen in Einem einig: Zu Beginn einer jeden
Kooperation sei es elementar, dass beide Partner das Wohl
und die Bedürfnisse der jungen Menschen in den Mittelpunkt
ihrer Interessen stellten. Ausgehend davon könnten in einem
zweiten Schritt die notwendigen Fragen nach Räumen, Finanzen
und Material geklärt werden. „Der ureigenste Auftrag der
Pastoral besteht ja darin, Leben zum Gelingen zu bringen“,
brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt.
09. Dezember 2011:
Persönlichkeit.Gottesdienst.Gemeinschaft - Stickeralbum
„Minis“ und andere Materialien
Im
Stickeralbum „MINIS – Persönlichkeiten. Gottesdienst.
Gemeinschaft.“ können mehr als 100 Sticker gesammelt werden.
Auf 20 Doppelseiten wird außerdem Wissenswertes aus der
Ministrantenwelt vermittelt: von der Antwort auf die Frage
„Was ist ein Flambeau?“ bis hin zu den Dekanaten in der
Diözese Rottenburg-Stuttgart. Zudem gibt es Platz für eigene
Fotos sowie Sondersticker zu besonderen Anlässen wie den
Jugendtagen der Klöster.
2011, 20 Seiten, 4 Euro.
Weitere
Informationen und Bestellung
06. Dezember 2011:
Publikation "(Evangelische) Seelsorge in der Schule -
Begründungen, Bedingungen, Perspektiven"
Schulseelsorge
als Form kirchlicher Praxis in der Schule und als
Qualifikationsangebot für Lehrerinnen und Lehrer und
kirchliche Religionslehrkräfte hat in nahezu allen
Landeskirchen an Bedeutung gewonnen. Der Ausbau der Praxis
stellt aber auch vor die Notwendigkeit stärkerer
inhaltlicher, rechtlicher und konzeptioneller Klärungen. Das
spiegelt sich in der vorliegenden Veröffentlichung wider.
Die Beiträge beleuchten unterschiedliche grundsätzliche
Aspekte: Sie ziehen eine Zwischenbilanz über den Stand der
konzeptionellen Entwicklungen, stellen
praktisch-theologische und bildungstheoretische
Begründungszusammenhänge zur Diskussion, beschreiben das
rechtliche Bedingungsgefüge für Seelsorge und
Seelsorger/-innen an der Schule und weisen auf
konzeptionelle Differenzierungen in der Praxis je nach
Schulart hin. Ein Anhang bietet unterschiedliche Materialien
aus konkreten Zusammenhängen zur Reflexion und Entwicklung
von Praxis und Unterstützungsstrukturen. Es wird deutlich,
dass es noch eine Fülle von Entwicklungsfeldern gibt, die
nicht nur allein von der Schulseelsorge, sondern im
Zusammenspiel von Schule, Religionspädagogik, Kirche,
Gemeindepädagogik, Sozialarbeit und anderen Akteuren zu
bearbeiten sind.
2011, 93 Seiten,
Comenius Institut Münster, 5,00 Euro, ISBN 978-3-924804-95-4
Link
Bestellung
28. November 2011:
Herausforderung Ganztag - eine Praxishilfe für die
Zusammenarbeit von Sportvereinen und Ganztagsschulen
Württembergischer Landessportbund e.V.

2011, 48 Seiten
Download der Praxishilfe
16. November 2011: Kirchlicher
Jugendplan - Neue Richtlinien ab 1. Januar 2012
Im
Rahmen des [jugendforum]* wurde die Empfehlung
ausgesprochen, die Richtlinien des kirchlichen Jugendplanes
zu verändern. Nachdem das Bischöfliche Ordinariat sich am
18. Oktober 2011 darüber beraten hat, werden neue
Richtlinien für die Gewährung von Zuschüssen für religiöse
Bildungsmaßnahmen in der kirchlichen Jugendarbeit und in der
außerschulischen Katechese ab 1. Januar 2012 in Kraft
gesetzt.
Die Neuerungen im Kirchlichen Jugendplan in Kurzform:
> Wallfahrten sind nicht mehr auf einen Veranstaltungsort
innerhalb Deutschlands begrenzt.
> die Stunden religiöser Bildung können künftig flexibel auf
verschiedene Kalendertage verteilt werden.
> Künftig können auch Tagesveranstaltungen gefördert werden.
> Antragsverfahren mit flexibler Zuschussquote: Bis zum 20.
Januar des jeweiligen Jahres können Anträge auf unserer
Homepage www.bdkj.info
gestellt werden. Das eingeplante Geld wird dann entsprechend
der eingegangenen Anträge verteilt und es wird mitgeteilt,
wie viel Geld es pro TeilnehmerIn und Tag gibt. Nachträge
und nicht beantragte Maßnahmen können leider nicht
berücksichtigt werden.
Ein Online-Antragsformular steht ab Dezember bereit.
Kontakt: Sabine Scheller, Sachbearbeiterin Zuschüsse, Tel:
07153 3001-138,
sscheller@bdkj-bja.drs.de, Weitere Infos unter
http://www.bdkj.info/service/zuschuesse/kirchlicher-jugendplan
10. November 2011:
www.churchsound.at - Rockmesse und Workshop für Bands
und Chöre, Jugendarbeit und Schule
Eine
jugendgerechte Messfeier ist ein Unternehmen, das Spannungen
in sich tragen und Geschmacksgeister scheiden kann. Was will
man vermitteln? Was kommt bei den Jugendlichen an? Wie kann
man gewährleisten, dass eine moderne Gestaltung
gottesdiensttauglich bleibt? Unter dem Motto "Kirchenmusik
modern, liturgisch einwandfrei und für Chöre und
Kirchenmusiker benutzerfreundlich" hat die Junge Kirche
Vorarlberg eine Doppel-CD ChurchSound - Rockmesse & Workshop
für Bands & Chöre, Jugendarbeit & Schule produziert.
Weitere Informationen im
Internet unter
www.churchsound.at
04. November 2011: Materialien
zum Umgang mit Trauer in Schulen - Gebetskärtchen und
Trauerkoffer
Wenn
an Schulen Schüler, Lehrkräfte oder Angehörige versterben,
engagieren sich viele Religionslehrkräfte, Pastorale
Mitarbeiter und Schulseelsorger und stehen Betroffenen in
ihrer Trauer bei. Mit Angeboten für betroffene Klassen, das
Einrichten von Kodolenztischen, das Gestalten von
Trauerfeiern und anderem Angeboten. Die Gebetskärtchen
sollen in der der Schule und aber auch darüber hinaus wie in
Kirchengemeinden ein Stütze für Trauerde sein.
Gebetskärtchen „Trauer“ (jeweils für eine Verstorbene oder
einen Verstorbenen): „Gott, wir können es nicht fassen,
einer von uns ist nicht mehr da, sein Platz ist leer, nicht
für ein paar Tage, sondern für immer. Wir wollen ihn nicht
vergessen, seinen Namen, sein Gesicht, sein Wesen. Wie
werden ihn lange nicht vergessen, Du aber, o Gott, schreib
seinen Namen ins Buch des Lebens, damit er bleibt in
Ewigkeit. Amen“ Gebetskärtchen „Zuspruch“: Gotte segne uns
in unserer Trauer, dass wir nicht vor Schmerz erstarren,
sondern dass wir uns behutsam lösen können. Gott segne
unsere Klage, dass wir nicht verstummen, sondern
herausschreien können, was uns das Herz zerreißt. Gott segne
unsere Wut, dass aus der Entmutigung neue Lebenskraft
wachsen kann. Gott segne unser Leben, wenn wir jetzt
weitergehen. Amen“ Die Gebetskärtchen können zu jeweils 50
Stück für 8 Euro bestellt werden bei: Buchdienst Wernau,
Antoniusstraße 3, 73249 Wernau, Telefon 07153 / 3001-164,
Fax 07153 / 3001-621, E-Mail:
buchdienst@bdkj-bja.drs.de, Internet:
www.buchdienst-wernau.de
Das Referat Schulpastoral hat darüber hinaus 50 Trauerkoffer
für den Einsatz an Schulen zusammengestellt. Er beinhaltet
neben einem Kreuz, Tüchern, Kerzen, einem Kondolenzbuch auch
verschiedene Arbeitshilfe zum Umgang mit Tod und Trauer in
der Schule. Die Koffer wurden den Schuldekanatämtern (http://schulen.drs.de)
und den Religionspädagogischen Instituten (http://www.rpi-drs.de)
in der Diözese als Anschauungsmaterial übergeben und können
dort ausgeliehen werden.
Das Inhaltsverzeichnis für den Trauerkoffer und weitere
Materialien zum Umgang mit Tod und Trauer sind zu finden auf
unter
http://schulpastoral.drs.de/pastoralepraxis/krisenseelsorge.htm
Bestellzettel:
http://schulpastoral.drs.de/BestellzettelGebetskaertchen.PDF
27. Oktober 2011:
Wenn die Kirche zur Schule geht ... - Innovative,
praxiserprobte, situationsgerechte und wertorientierte
Ansätze für die Bereiche Schulpastoral und Schulseelsorge
Ob
Halbtags- oder Ganztagsbetrieb: Schulen sind längst kein
reiner Lernort mehr, sondern zunehmend auch Lebensort. Viele
Fragen und Aufgaben, die früher im familiären Umfeld oder im
Bereich der Freizeitgestaltung angesiedelt waren, fordern
die Schulen neu heraus. Dem entspricht der Ruf nach einem
ganzheitlichen Bildungskonzept, das – neben der Vermittlung
von Wissen und Können – die gesunde Entwicklung der
Persönlichkeit, ihrer Dialogfähigkeit und
Verantwortungsbereitschaft zum Ziel hat. Schulpastoral
leistet hier einen entscheidenden Beitrag zu einer
menschenfreundlichen Schule. Der Deutsche Katecheten-Verein
(dkv) hat deshalb im Jahr 2011 zu einem Kreativwettbewerb
aufgerufen: „Wenn die Kirche zur Schule geht ...“. Die
sieben besten Beiträge des Wettbewerbs und fünf weitere
Projekte – innovativ, praxiserprobt, situationsgerecht,
wertorientiert – wurden ausgewählt, um möglichst
verschiedene Ansätze und Bereiche der
Schulpastoral/Schulseelsorge vorzustellen. Ein einführender
Artikel zur Schulpastoral verdeutlicht das breite
Handlungsspektrum und die besonderen Chancen, „wenn die
Kirche zur Schule geht“.
2011, 104 Seiten,
dkv, 9,80 Euro, ISBN-13: 978-3-88207-411-6
Download
Bestellformular
23. September 2011: Video "Die
Gipfelstürmer" - ein Schulpastoralprojekt
Auf dem Steinmandl, einem 2000 Meter hohen Berg in den
Allgäuer Alpen, zerschlägt der Blitz 2010 das Gipfelkreuz.
Lehrer/innen und Schüler/innen der Gewerblichen Schule für
Holztechnik in Stuttgart erfahren davon und haben eine Idee:
sie wollen ein neues bauen und auf den Berg bringen. Ein
schöner Plan. Aber auch eine große Herausforderung.
Video:
diegipfelstuermer.m.mp4
16. September 2011: "Gemeinsam
Leben" - Arbeitshilfe für Religionslehrer/innen in der
Ganztagesschule des Katholischen Schulkommissariats in
Bayern
Neu
erschienen ist eine Handreichung der bayerischen Diözesen
zur Mitarbeit von Religionslehrerinnen und -lehrern in der
gebundenen Ganztagesschule. Sie ist gedacht als
Unterstützung und Anregung für Interessierte und im Aktive
in diesem spezifischen Arbeitsbereich. Ein Spektrum von
unterschiedlichen Praxisbeispielen aus den verschiedenen
Inhaltsbereichen wird ergänzt durch Wissenwertes zu
organisatorischen Fragen, Reflexionen der ersten
Erfahrungen, Tipps für den Einstieg und Grundlagenpapiere.
Bestellung: Katholisches
Schulkommissariat in Bayern, E-Mail:
Schulkommissariat@eomuc.de
05. September 2011: Lebenswelt
Schule - Diözese verabschiedet neue Konzeption und richtet
Fachstelle Kirche und Schule ein
Mit
einer neuen Fachstelle und Beauftragten in den Dekanaten ab
2012 will die Diözese Rottenburg-Stuttgart Kontakte und
Kooperationen zwischen Kirche und Schulen weiter fördern und
vernetzen. In den letzten fünf Jahren hat sich Schule rasant
und in großem Maße verändert – vor allem auch bedingt durch
den zunehmenden Ausbau der Schule zur Ganztagesschule.
Einzelne Kirchengemeinden, Jugendverbände und Einrichtungen
haben bereits begonnen, aus christlichem Geist heraus diesen
Lebensraum mit zu gestalten. Um die bestehenden und
künftigen Initiativen zu fördern und zu vernetzen hat die
Diözese jetzt eine Konzeption Kirche und Schule beschlossen
und verabschiedet. Die Konzeption benennt den diözesanen
Rahmen für ein Engagement der Kirche mit seinen zahlreichen
Akteuren im Kontext von Bildung und Schule und möchte dazu
ermutigen, Kontakte, Kooperationen und Projekte zu
initiieren, bestehende Initiativen weiter zu führen, zu
intensivieren und womöglich noch besser miteinander zu
vernetzen. Sie will dazu motivieren geeignete Strukturen zur
Förderung weiterer Initiativen im Bereich Kirche und Schule
zu entwickeln und regionale Foren zum Erfahrungsaustausch
anzubieten. Im Vorwort zur neuen diözesanen Konzeption
Kirche und Schule betont Bischof Gebhard Fürst, mit der
Konzeption und der für die Umsetzung und Unterstützung
geschaffenen Fachstelle wolle die Diözese der gewachsenen
Bedeutung „des Lern- und Lebensortes Schule“ Rechnung
tragen. Der kontinuierliche Ausbau der Schulen zu
Ganztageseinrichtungen bedeute auch für die Kirche neue
Herausforderungen. Die zum 1. September eingerichtete
diözesane Fachstelle Kirche und Schule soll Dekanate und
Verbände bei der Durchführung von Initiativen und
Modellprojekten fördern, beraten und unterstützen,
bestehende Initiativen noch besser miteinander vernetzen,
wie es in der Beschreibung der Fachstelle heißt. Der
Bildungsreferent Achim Wicker hat die neue Stelle mit einem
Umfang von 50 Prozent inne. Darüber hinaus werden zum 01.
September 2012 in bis zu sechs Dekanate eingerichtet,
befristet Stellen zur Unterstützung der Umsetzung der
Konzeption vor Ort. Weitere Informationen im Internet unter
http://kircheundschule.drs.de
01. September 2011:
Bezuschussung der Ausstattung von (neuen) Räumen der Stille
/ Meditationsräumen in staatlichen Schulen
Ab
diesem Schuljahr wird in begrenztem Umfang durch das Referat
Schulpastoral die Ausstattung von (neuen) Räumen der Stille
/ Meditationsräumen in staatlichen Schulen mit bis zu einer
Höhe von 2000 Euro bezuschusst. Weitere Informationen zu
Voraussetzungen und Rahmenbedingungen im Internet unter
http://schulpastoral.drs.de/services/zuschuesse.htm
Eine telefonische Erstberatung vor der Antragsstellung wird
empfohlen!
06. August 2011: Beispiele
Informationsflyer Schulpastoral
Das
Referat hat Beispiele für Infomationsflyer Schulpastoral aus
verschiedenen Schulen der Diözese Rotteburg-Stuttgart
zusammengestellt. Sie sollen Aktive anregen das schulpastorale
Engagement an ihrer Schule professionell in der
Öffentlichkeit darzustellen und für ein eigenes
schulpastorales Profil zu werben. Die Beiträge und
Materialien sind zu finden unter:
http://schulpastoral.drs.de/pastoralepraxis/BeispieleFlyerSchulpastoral.htm
20. Juli 2011: www.sprizone.de
Entstanden
als eines der Experimente des [jugendforum]³ in der Diözese
Rottenburg-Stuttgart will "www.spirizone.de" mittels Bild
und Bewegtbild Jugendliche dazu motivieren, über ihren
Glauben zu reflektieren und zu kommunizieren.
"www.spirizone.de" ist eine Plattform, die für deinen
eigenen spirituellen Moment im Alltag und gemeinsame Momente
auf Konferenzen oder auf Kursen verschiedene Themen
bereithält. Die Themen sind in kurzen Filmen mit überwiegend
Bild und wenig Text aufgearbeitet. Weitere Informationen im
Internet unter www.spirizone.de
04. Juli 2011:
Zertifikatsverleihung an acht Schulseelsorger
Während
eines Festaktes am vergangenen Samstag bekamen acht
Schulseelsorger im Jugend- und Tagungshaus in Wernau ein
Zertifikat verliehen, dass sie im Zuge der Weiterbildung
Schulpastoral für Pastorale Dienste erhielten. Vergeben
wurden die Zertifikate von Schuldirektor Franz-Josef
Schnaidt, dem Kommissarischen Leiter der Hauptabteilung
Schulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In der Diözese
Rottenburg-Stuttgart wurden bis heute 70 Lehrer und
Pastorale Mitarbbeiter als Schulseelsorger für alle
Schularten ausgebildet, so Helmut Demmelhuber, Referent für
Schulpastoral der Diözese. Die zweijährige Weiterbildung
umfasste insgesamt 5 2½-tägige Kursmodule zu Themen wie
Seelsorgerliche Begleitung und Beratung, Projektmanagement,
eigene Rolle und System Schule. Darüber hinaus trafen sich
die Teilnehmer in Praxisgruppen und erarbeiten Materialien
und Informationsbroschüren für ihre Schulen. Geleitet wurde
der Kurs von Helmut Demmelhuber und Ursula Schieler, aus der
Hauptabteilung Pastorales Personal. Der Kurs war für die
Teilnehmer wie ein Trainingscamp. Erste Testspiele fanden
bereits statt. Mit Abschluss des Kurses kann die WM
stattfinden“, so Demmelhuber, der die Hoffnung zum Ausdruck
brachte, dass der Kurs auch anderen Pastoralen Mitarbeitern
Mut mache, sich im Feld Kirche und Schule zu engagieren.
Bereits im Jahr 1996 wurde die gemeinsam von Hauptabteilung
Jugend und Hauptabteilung Schulen erarbeitete diözesane
Konzeption Schulpastoral verabschiedet. „Kirche muss in der
Schule ihrem Sendungs- und Bildungsauftrag in erweiteter
Weise nachkommen“, so Schnaidt in seiner Rede zur
Zertifikatsübergabe. „Im Rahmen der Weiterbildung hat sich
ein bunter Strauß entwickelt. An diesem begonnen Strick
Schulpastoral gilt es nun gemeinsam weiterzustricken.“
Schnaidt betonte weiterhin die Bedeutung der Vernetzung und
Kooperation für eine gelingende Schulpastoral. In den
letzten fünf Jahren hat sich Schule rasant und in großem
Maße verändert, vor allem bedingt durch den zunehmenden
Ausbau der Schule zur Ganztagesschule. Für viele Kinder und
Jugendliche wird Schule immer mehr zum Lebensraum, der die
Woche von Montag bis Freitag prägt. Die Kirche ist in
besonderer Weise gefordert, diesen Lebensraum mit zu
gestalten und mit Leben aus der Kraft des Evangeliums zu
erfüllen. Im Herbst 2012 beginnen wieder zwei dreijährige
Weiterbildungen Schulpastoral mit jeweils 16 Teilnehmern,
offen für alle Schularten.
16. Juni 2011: [jugendforum]³
Seit
dem Erkenntnistreffen zum [jugendforum]³ im November 2010
hat eine interne Steuerungsgruppe des Bischöflichen
Jugendamtes die 60 Empfehlungen aus dem Prozess für die
Umsetzung gebündelt. In fünf zentralen Bereichen erfolgt nun
die Weiterentwicklung der katholischen Jugendpastoral der
Diözese.Bei den fünf entstandenen Bereichen handelt es sich
um die Gebiete Medien, Schule, Jugendarbeit & Firmung,
Jugendspirituelle Zentren und Verbandsstrukturen. Zu jedem
dieser Themen werden sich im Laufe des Jahres Arbeitsgruppen
bilden, in denen Personen verschiedener Bereiche des
BDKJ/BJA, aber auch aus anderen Hauptabteilungen und
kirchlichen Institutionen mitarbeiten sollen. Weitere
Informationen im Internet unter
http://www.bdkj.info/projekte-aktionen/jugendforum3/
09. Juni 2011: Checklisten zur
Vermeidung der häufigsten Fehler im Internet
In
aller Munde derzeit sind Abmahnungen, die bei Nutzung von
Bildern auf Facebook drohen können. Insbesondere wenn
Avatarbilder des Users durch die von Prominenten, Comics
oder auch von Objekten ersetzt werden. Gleiches gilt
natürlich auch für Alben, die ein User bei Facebook anlegen
kann. Was ist erlaubt und was nicht? Daher nun – wie schon
auch die kostenlosen Checklisten zur Vermeidung der
häufigsten Fehler im Internet – nun die
Facebook-Checklisten zur Vermeidung der häufigsten Fehler im
Umgang mit Bildern, die Sie kostenlos herunterladen können.
Eine umfassende Beratung können diese Listen natürlich nicht
ersetzen, jedoch geben sie dem Laien in Form einer
Prüfungskette die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Nutzung
erlaubt ist oder Zweifel bestehen. Durch Entfernen von
Bildern, bei denen Zweifeln bestehen, kann so zumindest das
Risiko einer Abmahnung minimiert werden.
Download
http://www.neubauerlaw.de/checklisten und
http://www.neubauerlaw.de/facebookcheck.pdf
25. Mai 2011: Zeugenaussage,
Zeugnisverweigerungsrecht und Schweigepflicht in der
Schulpastoral
Ein
juristischer Leitfaden der Deutschen Bischofskonferenz für
Seelsorger zum Schutz des Beicht- und Seelsorgegeheimnisses
Download
Arbeitshilfe
20. Mai 2011: KJG und Schule auf
dem Kurspaket
Brandneu
entwickelt für euch und eure Kursteams: Die neue
KjG-Kurspaketeinheit zum Thema KjG und Schule. Für die KjG
stellt sich die Frage, ob sie mit (Ganztags-)Schulen
kooperiert und so etwas wie Bildungspartnerschaften
aufgebaut werden können. Denn Bildung ist mehr als auswendig
lernen in der Schule, das ist mittlerweile allen klar.
Bildung findet auch in der KjG statt. So ist das Thema
Jugendarbeit und Schule eine ziemlich reizvolle Sache. Wie
gelingt es der KjG ihre Stärken in die Schule einzubringen
oder wollt ihr als KjG überhaupt mit Schulen kooperieren?
Diese und andere Fragen gilt es in der neuen Kurseinheit zu
klären.
Download
Materialien
16. Mai 2011: Segensbändchen von
Misereor
Türkis-farbenes
MISEREOR-Bändchen mit weißem Aufdruck: „Der Herr segne dich.
Er erfülle deine Füße mit Tanz, dein Herz mit Zärtlichkeit,
deine Augen mit Lächeln, deine Ohren mit Musik, deine Seele
mit Frieden.“ Länge 60 cm. 10er-Pack, Preis: € 2,50 pro
Pack.
Bestellung
im Internet unter
Misereor.de
11. Mai 2011: Förderprogramm
"INkonzept - Wir helfen Ihnen helfen"
Erfreulich
viele Menschen sind ehrenamtlich aktiv für andere. Zupackend
und kreativ setzen sie sich ein für benachteiligte Kinder,
für arbeitslose Jugendliche, für Menschen, die mit passender
Unterstützung plötzlich mehr vom Leben haben – Anschluss,
berufliche Möglichkeiten, Anerkennung. Solche ehrenamtliche
Arbeit fördert INkonzept mit bis zu 1.000 Euro pro Jahr.
Jeder Katholik / jede Katholikin aus Württemberg kann einen
Antrag stellen. Weitere Informationen
im Internet unter http://inkonzept.drs.de
07. Mai 2011: Schule
zukunftsfähig und menschlich gestalten - Religionslehrertag
in Schöntal
Wie
können wir „Schule zukunftsfähig und menschlich gestalten“?
Rund 170 Religionslehrerinnen und –lehrer waren bei
strahlendem Frühsommerwetter nach Schöntal gekommen , um
über diese Frage nachzudenken und miteinander ins Gespräch
zu kommen. Wichtige und hilfreiche Impulse gab es von
Bischof Dr. Gebhard Fürst, Schulpräsident Heinz Eberspächer
(Regierungspäsidium Stuttgart) und dem Religionspädagogen
Prof. Dr. Reinhold Boschki, Universität Bonn. Alle drei
stellten sich nach einem kurzen Impulsreferat in einem
intensiven und lebhaften Podiumsgespräch konkreten
Rückfragen und Problemanzeigen. Am Nachmittag bot sich die
Gelegenheit, an einem der 15 Gesprächsforen teilzunehmen.
Mit einem abschließenden Gottesdienst um 16:00 Uhr in der
Klosterkirche endete der Religionslehrertag.
In der Podiumsdiskussion ging es vor allem um die
Themenbereiche „Religion und Christliches Menschenbild“,
„Bildungsgerechtigkeit und Inklusion“, „Pluralität und
Toleranz“, „Schulkultur“. Aus dem Publikum wurde mehrfach
nach der künftigen Rolle der Schulpastoral gefragt.
Religionslehrerinnen und Religionslehrer seien zunehmend als
Seelsorger gefordert und die Schulen hätten einen großen
Bedarf an schulpastoralen Angeboten. Muss sich die Kirche
nicht auf diesem Feld stärker engagieren? Und: Muss es dann
nicht auch für stark geforderte Religionslehrkräfte eine
Anrechnungs- oder Verfügungsstunde für dieses zusätzliche
Engagement geben? Der Bischof bestätigte die wachsende
Bedeutung der Schulpastoral im Schulleben. Hier müsse
konzeptionell gearbeitet werden. Allerdings müsse man auch
im Blick behalten, was finanziell und personell leistbar
sei.
Weitere Informationen im Internet unter
http://www.drs.de/index.php?id=865
02. Mai 2011:
EroCards - sozialpädagogisches Kartenspiel der KJG
Das
Kartenspiel zu den Themen Kirche, Leben, Beziehung und Sex.
Für junge Leute ab 16 J. Spielbar ab 2 Personen. Kommt in
einer schicken Metallbox. Mit über 100 Spielkarten sowie
einem Booklet mit einer Spielanleitung, Glossar, einer Liste
mit interessanten Links sowie Kontaktdaten zu
Beratungsstellen. Preis: 9,90 Euro.
Bestellung
im Internet unter
http://www.kjg-drache.de/index.php?seite=7.2.4
26. April 2011:
Arbeitshilfe "Stärken erkennen, Kompetenzen entwickeln und
Qualifikationen nachweisen"
Die
Kenntnis der eigenen Stärken unterstü̈tzt Jugendliche in
ihrer Entwicklung und fördert ihre Eigenständigkeit und die
Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Besonders für den
Übergang von der Schule in den Beruf ist es wichtig zu
wissen, wer man ist und was man kann. Im Rahmen des
Projektes KommLern! hat die Jugendstiftung mit dem
Stärkenheft "Stärken erkennen, Kompetenzen entwickeln,
Qualifikationen nachweisen", den Stärkenkarten und dem
Qualipass ein Paket geschnürt, mit dem Sie mit Jugendlichen
umfassende Stärkenarbeit machen können.
Bestellung
im Internet unter
http://www.jobfit-bw.de/uploads/media/Bestellfax_Staerkenarbeit.pdf
14. April 2011:
dkv-Kreativwettbewerb 2011 - Sieger-Ehrung
Für
den Kreativwettbewerb zum Thema „Wenn Kirche zur Schule
geht“ (Schulpastoral) sind bis 31. Januar 2011 insgesamt 25
Bewerbungen eingegangen, die meisten themengerecht und
aussagekräftig. Eine dreiköpfige Jury (Helmut Demmelhuber,
Rottenburg/Marianne von Hartung/Fulda, Michael
Wedding/Münster) wurde mit der Begutachtung beauftragt. Die
Preisverleihung erfolgte beim Vertretertag 2011 in Würzburg.
Der 1. Preis, dotiert mit 500,00 Euro, ging an: Daniela
Detsch, Religionslehrerin am sonderpädagogischen
Förderzentrum in Burgebrach (Diözese Bamberg), für die
kreative und nachahmenswerte Umsetzung eines Elterncafés.
Der 2. Preis ging an: Dr. Volker Pudzich und Gabriele
Rasche, berufliche Schule für Bildung und Erziehung in
Allensbach-Hegne, für das Konzept Schulpastoral im Marianum
Hegne. Das Konzept der Haltepunkte.Der 3. Preis ging
an:Verena Müller-Kunkel, Grund- und Hauptschule mit
Werkrealschule in Oppenau, für das Projekt Schätze am
Adventskranz.und Kerstin Debudey, Adalbert-Stifter
Mittelschule in Forchheim mit der schulpädagogischen
Herausforderung Wir folgen einer Spur. Weitere Informationen
im Internet unter
http://www.katecheten-verein.de/relaunch.2011/html/informationen/kreativwettbewerb.html
13. April 2011: Schulpastoral der
Diözese Rottenburg-Stuttgart auf Facebook und Twitter
Das
Referat Schulpastoral ist jetzt unter
"Schulpastoral Diözese Rottenburg-Stuttgart" auf Facebook
und unter
"Schulpastoral DRS" auf Twitter zu finden.
02. April 2011: Die
Bildungsprämie
Wie
komme ich beruflich weiter? Wie verbessere ich die Chance,
lange ein geschätzter und gut bezahlter Mitarbeiter zu sein?
Wie organisiere ich - zum Beispiel nach der Elternzeit -
meinen Wiedereinstieg in den Beruf? Kurz und gut: wie werde
und bleibe ich erfolgreich? Neben der persönlichen
Einstellung zum Beruf, ist die regelmäßige Weiterbildung der
wichtigste Faktor. Sie sorgt für die nötige Sachkenntnis, um
die Herausforderungen des modernen Berufslebens immer wieder
zu meistern. Wie bei der körperlichen Fitness, steckt das
Erfolgsgeheimnis in der Wiederholung: Wer beruflich fit
bleiben will, macht lebenslanges Lernen zu seinem
Trainingsprogramm. Die Bildungsprämie hilft dabei! Sie
unterstützt erbwerbstätige Männer und Frauen mit einem
Einkommen bis 25.600 Euro (51.200 bei Verheirateten) mit dem
Prämiengutschein - oder dem Bildungssparen. Weitere
Informationen im Internet unter
www.bildungspraemie.info
24. März 2011: Arbeitshilfe
"Let's talk about Porno - Arbeitsmaterialien für Schule und
Jugendarbeit"
Pubertät,
Schönheitsideale und Internetpornografie - diese Themen
beschäftigen nicht nur Jugendliche. Die neue Broschüre zum
Thema ist so aufgebaut, dass sich Lehrerinnen und Lehrer,
Jugendarbeiterinnen und Sozialpädagogen eigenständig in die
Thematik einarbeiten können. Sie bietet in vier Bausteine
unterteilte Sachinformationen sowie Material für 22
praktische Projekte/Unterrichtseinheiten. Herausgegeben wird
die Broschüre vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg.
Download
Arbeitshilfe "Let's talk about Porno"
17. März 2011: Gebetskärtchen für
die Opfer der Katastrophe in Japan
Ab
sofort können beim Bischöflichen Ordinariat Gebetskärtchen
bestellt werden. Auf der Vorderseite sind sechs Kerzen zu
sehen. Die Kerzen sind ein Symol für die Solidarität mit den
Menschen in Japan. Auf der Rückseite ist folgendes Gebet
abgedruckt:
Herr, wir trauern. Den Menschen in Japan wurde Haus und
Heimat weggerissen. Herr, wir klagen. Unser Leben ist stets
bedroht und wir können es jederzeit verlieren. Herr, wir
sind betroffen. Jahrzehnte lang haben wir das Restrisiko der
Atomkraft kleingeredet. In Japan leiden jetzt Menschen unter
den Folgen einer riskanten Energiepolitik. Herr, wir beten.
Für die Obdachlosen: dass sie Heimat finden; für die
Verletzten: dass sie Heilung erfahren;für die
Hinterbliebenen: dass sie Trost finden; für die Toten: dass
sie sicher bei Dir sind. Herr, uns fehlen die Worte, weil
alles, was wir sagen, nicht ausreicht. Aber auch wenn wir
nur schweigen, bist du doch den Opfern nahe. Amen
Die Gebetsbildchen sind kostenlos und zu 100 Stück-Bündeln
bei der Expedition. E-Mail:
expedition@bo.drs.de,
Fax: 07472 169-561 zu beziehen.
10. März 2011:
Kriseneinsatz Schule - ein schulpsychologisches Handbuch
Das
Handbuch für den Kriseneinsatz unterstützt das kompetente
Handeln von Helfern in schulischen Krisensituationen. Es
beschreibt praxisnah Aufgaben und Vorgehensweisen der
verschiedenen Helfergruppen sowie deren Zusammenarbeit. Die
Phasen und Methoden des Kriseneinsatzes sind übersichtlich
dargestellt und ausführlich mit Checklisten und Formularen
beschrieben. Ein zweiter Teil zeigt die Erstellung
situationsbezogener Lernaufgaben und enthält Materialien für
mehrtägige Fortbildungen von Krisenhelfern. Alle Materialien
und Vorlagen stehen dem Leser auf der Internetseite des
Verlags zur Verfügung.
2011, 180 Seiten,
Kohlhammer, 18,00 Euro, ISBN-13: 9783170216945
03. März 2011:
Neues Lehrbuch "Soziale Arbeit an Schulen"
Die
Einführung in Soziale Arbeit an Schulen schafft einen
grundständigen Überblick über das Handlungsfeld und bietet
in kompakter Weise die erforderlichen Vertiefungskontexte.
In kritischer Auseinandersetzung bilden die Autorinnen den
aktuellen Sachstand der Thematik ab und greifen
perspektivisch offene Fragestellungen auf. Das Lehrbuch ist
in besonderer Weise für Einführungsveranstaltungen in den
Rahmungen sozialpädagogischer wie auch schulpädagogischer
Ausbildungskontexte geeignet.
Inhalt > Theoretische Rahmung: Begriffskontroversen,
Anschlussfähigkeit, Kooperation, Erziehungs- und
Bildungsauftrag, Zielgruppe, Adressaten und Aneigner,
Rechtslage und Trägerschaft - Methodisches Handeln:
Einzelfallhilfe, Sozialpädagogische Gruppenarbeit,
Vernetzung mit dem Gemeinwesen - Arbeitsprofil:
Aufgabenfelder, Arbeitsbereiche und Praxisbeispiele in den
Kontexten ‚Förderung des Sozialen Lernens‘, ‚Individuelle
Orientierung und Hilfe‘, ‚Bildungsbedingungen‘
2011, 188 Seiten,
VS Verlag, 16,95 Euro, ISBN 978-3-531-16346-8
21. Februar 2011: Sportvereine
und Kirchen müssen Teil der Ganztagsschule sein - 300
Teilnehmer nehmen bei der Tagung „Herausforderung Ganztag“
die Situation in der Ganztagesbetreuung kritisch unter die
Lupe
Die Ganztagsschulen
in Baden-Württemberg müssen sich stärker für außerschulische
Bildungsträger öffnen. „Wir müssen weg vom Lernort Schule
und hin zum Lebensort Schule kommen“, sagte WLSB-Präsident
Klaus Tappeser bei der Tagung „Herausforderung Ganztag:
Chance für Schule, Sport und Kirchen?“ am vergangenen
Freitag (18. Februar) im SpOrt Stuttgart. 300 Teilnehmer aus
Sportvereinen, Kirchen, Schulen und Kommunen waren auf
Einladung des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) und
der beiden großen Kirchen in Württemberg zusammengekommen,
um über die weitere Entwicklung in der Ganztagesbetreuung zu
diskutieren.
Die Tagung machte deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen
Schulen, Sportvereinen und Kirchen in vielen Punkten
verbesserungswürdig ist. Immer wieder zur Sprache kamen die
schwierigen finanziellen und organisatorischen
Rahmenbedingungen, die der Erfüllung der Bildungsaufgabe
entgegenstünden. Dennoch rief WLSB-Präsident Tappeser dazu
auf, die Herausforderung anzunehmen: „Wenn es Sport und
Kirchen nicht gelingt, den Fuß in der Tür zu den
Ganztagsschulen zu behalten, dann werden wir die
Herausforderung nicht meistern.“ Zudem verwies er auf die
wichtige Rolle von Sport und Bewegung für das Lernen und die
Bildung junger Menschen. Für deren Einbindung in das Angebot
der Ganztagsschulen müssten geeignete Konzepte geschmiedet
werden – vor Ort und im Zusammenwirken aller Beteiligten aus
Sport, Kirchen, Schulen und Kommunen. Dafür warb auch
WLSB-Vizepräsident Prof. Paul Hempfer, der innerhalb des
Verbandes für Bildung zuständig ist, und für die Leitung der
Tagung verantwortlich zeichnete.
Kultusministerin Marion Schick bekräftigte zwar, dass das
ehrenamtliche Engagement unter den Veränderungen in der
Schullandschaft nicht leiden dürfe. Sie sprach sich aber
auch dafür aus, dass die Initiative zur Zusammenarbeit vor
Ort erfolgen müsse. Nur der gemeinsame Dialog biete die
Chance, auf diesem Gebiet voranzukommen und die Probleme zu
lösen. Der Umbau der Schullandschaft wird unterdessen
weitergehen. „Mein Ziel ist es, ein flächendeckendes Netz
von Ganztagsschulen zu schaffen, so dass jeder Schüler und
jede Schülerin die Möglichkeit hat, eine allgemeinbildende
Ganztagsschule in erreichbarer Entfernung zu besuchen“,
sagte die Ministerin zur Zukunft der Ganztagsschule.
Wie wichtig die Einbindung außerschulischer Bildungsträger
wie Sport und Kirche für die Bildung von Schülern ist,
unterstrichen auch die Vertreter der beiden großen Kirchen.
„Je mehr Schulen sich zu einem Lebensraum entwickeln, umso
wichtiger wird es sein, solche Partnerschaft zu pflegen, zu
gestalten, zu entwickeln und auszubauen“, erklärte
Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm von der Diözese
Rottenburg-Stuttgart. Ähnlich äußerte sich Oberkirchenrat
Werner Baur von der Evangelischen Landeskirche: „Was wir
brauchen, sind Freiräume, die Bewegungsspielräume lassen.
Wir brauchen schulische und außerschulische
Bildungskonzepte.“
Dass die Probleme in der Zusammenarbeit gelegentlich auch
„hausgemacht“ sind, legte der katholische
Theologie-Professor Albert Biesinger offen. Er riet der
katholischen Kirche dringend dazu, bei Lehrern im
Kirchendienst zwei bis vier Deputatsstunden umzuwidmen,
damit das Engagement der Kirche in der Ganztagsbetreuung
ausgeweitet und die Brücke zu außerschulischen Angeboten
hergestellt werden kann.
Im Nachgang zu einer Fachtagung am Freitag in Stuttgart über
die Herausforderungen durch die Ganztagsschule haben die
beiden großen Kirchen in Württemberg und der Landessportbund
eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Sie lautet wörtlich:
Download Stellungnahme von Kirche und Sport zur
Mitgestaltung von Ganztagesschule
Interview mit
Helmut Demmelhuber am 22. Februar 2011, 16.50 Uhr, in SWR 1
cont.ra
18. Februar 2011: Ute
Augustyniak-Dürr neue Leiterin der Hauptabteilung Schulen

Bischof Gebhard Fürst hat die in
Reutlingen tätige Gymnasiallehrerin Ute Augustyniak-Dürr
(48) als neue Leiterin der Hauptabteilung Schulen (IX) im
Bischöflichen Ordinariat berufen. Frau Augustyniak-Dürr
tritt im September die Nachfolge von Dr. Magdalena Seeliger an, die
dieses Amt Ende 2010 krankheitsbedingt abgegeben hat.„Ich
freue mich, dass wir in Frau Augustyniak-Dürr eine
Persönlichkeit gefunden haben, die durch ihre berufliche
Erfahrung und Kompetenz ebenso wie durch ihre erlebnisreiche
Vita und durch ihre persönliche Ausstrahlung die
Anforderungen eindrucksvoll erfüllt, die mit den komplexen
pädagogischen und politischen Herausforderungen und mit den
Führungs- und Leitungsaufgaben dieser Position verbunden
sind“, sagte Bischof Fürst zu dieser Personalentscheidung.
Als Leiterin der Hauptabteilung Schulen ist Frau
Augustyniak-Dürr künftig Mitglied der so genannten Sitzung
des Bischöflichen Ordinariats, dem Leitungsgremium der
Diözese unter dem Vorsitz des Bischofs.
Die kommissarische Leitung der Hauptabteilung Schulen nimmt
bis 31.07.2011 Schuldirektor i.K. Franz-Josef Schnaidt war.
Ute Augustyniak-Dürr wurde 1962 in Wolfach im Schwarzwald
geboren. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.
Nach der Schulzeit in Wolfach und in Konstanz, wo sie 1981
das Abitur ablegte, studierte sie von 1981 bis 1987 in
Freiburg Germanistik und Theologie für das Lehramt. Es
folgten das Referendariat an Gymnasien in Karlsruhe
(1987-1989) und eine Tätigkeit als Lehrerin am Gymnasium
Möckmühl (1989-1994). Sowohl mit der Bischofsstadt
Rottenburg als auch mit der Welt einer katholischen Schule
kam sie in Berührung, als sie zwischen 1994 und 2002 am
Aufbau des Rottenburger St.- Meinrad-Gymnasiums beteiligt
war, ab 1997 als Stellvertretende Schulleiterin und
1998/1999 als Kommissarische Schulleiterin. Nach einer
zweijährigen Elternzeit zog es Frau Augustyniak-Dürr in die
Ferne. An der Talitha-Kumi-Schule in Beit Jala im
palästinensischen Westjordanland, wo ihr Ehemann Dr. Georg
Dürr Schulleiter war, unterrichtete sie von 2004 bis 2010
Deutsch als Fremdsprache und leitete verschiedene Projekte
im interreligiösen und interkulturellen Dialog. Seit Herbst
2010 lebt sie mit ihrer Familie wieder in Deutschland und
lehrt am Reutlinger Kepler-Gymnasium Deutsch und Katholische
Religionslehre.
Ute Augustyniak-Dürr hat im Laufe ihrer Berufstätigkeit eine
Reihe von Zusatzqualifikationen erworben, so zum Beispiel
als Spielleiterin des sozialpädagogischen Rollenspiels.
Viele Jahre arbeitete sie als Autorin von
Verkündigungssendungen im damaligen SDR sowie bei der
diözesanen Zeitschrift „Notizblock“ für Religionslehrerinnen
und –lehrer mit. Für das Oberschulamt Tübingen nahm sie von
1999-2002 den Prüfungsvorsitz in den Fächern Deutsch und
Katholische Religion in der Referendarsausbildung fürs
Gymnasium wahr, im Jahr 2002 den Prüfungsvorsitz für das
Fach Religion im Abitur. Sie spricht Englisch und verfügt
über Grundkenntnisse in
Französisch, Arabisch und Hebräisch.
08. Februar 2011: Neue
Handreichung "Schulpastoral an Sonderschulen" des IRP
Freiburg
Die Handreichung
Schulpastoral an Sonderschulen enthält Projekte, Ideen,
Ansätze. Sie will dazu ermutigen auch in kleineren Projekten
und Ideen das Schulleben mit Schulpastoralen Angeboten zu
prägen und zu gestalten. Davon ausgehend dokumentiert die
Handreichung Projekte und Ideen, die in den
unterschiedlichen Sonderschularten von Kolleginnen
durchgeführt und begleitet wurden. Diese werden ganz konkret
den Grundvollzügen der Kirche zugeordnet und erläutert.Die
Publikation soll dazu ermutigen auch in kleineren Projekten
und Ideen das Schulleben mit Schulpastoralen Angeboten zu
prägen und zu gestalten.
Die Handreichung
kann für 9 Euro erworben werden beim IRP Freiburg unter
http://shop.irp-freiburg.de/shop/artikel_einzel.php?nArtikel_ID=323
02. Februar 2011: Erfolgreiches
Jugendbegleiter-Programm geht gestärkt in Regelphase -
Öffnung für Berufliche Schulen
Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL zog am Mittwoch (2.
Februar 2010) in Stuttgart ein positives Fazit nach
Abschluss der Modellphase des Jugendbegleiter-Programms.
„Wir haben es geschafft, die Schulen für das
gesellschaftliche Umfeld zu öffnen und die
Bildungslandschaft mit Jugendbegleitern zu bereichern. Dies
ist ein weiterer Beleg für die Bereitschaft der Bürgerinnen
und Bürger Baden-Württembergs zu ehrenamtlichem Engagement.
Deshalb stärkt die Landesregierung das Programm auf dem Weg
in die Regelphase zum neuen Schuljahr und setzt auf einen
weiteren Ausbau“, erklärte Wacker. Am Vortag hatte er im
Kabinett einen Bericht zur Modellphase des Programms
vorgestellt. Ehrenamtliche Betreuungsangebote seien eine
wichtige Ergänzung des Unterrichts an öffentlichen Schulen,
da sie ein breites Spektrum an zusätzlichen Angeboten für
Schülerinnen und Schüler eröffneten, so Wacker.
„Ab dem Schuljahr 2011/12 können erstmals die beruflichen
Schulen in das Programm einsteigen. Somit profitieren die
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aller
Schularten von Jugendbegleitern“, sagte Wacker. Bisher
beteiligten sich nur allgemein bildende Schulen am Programm.
Verschiedene Mittel, die bisher von den Schulen getrennt
beantragt und abgerechnet werden mussten, werden jetzt in
einem Gesamtbudget gebündelt. Damit stehen künftig jeder
Schule im Programm automatisch Mittel für Qualifizierungen
und Koordinierung zur Verfügung. Die Verwaltung für die
Schulen wird dadurch vereinfacht. „Wir stärken so die
Eigenständigkeit der Schulen bei der Programmverwaltung und
der Schwerpunktsetzung“, so Wacker. Ein klares Zeichen an
die Verbände sei das neue Kooperationsbudget im Umfang von
bis zu 1.500 Euro, das Schulen für ihre Zusammenarbeit mit
gemeinnützigen Vereinen und Organisationen erhalten können.
Da das Programm an vielen Schulen stark ausgebaut wurde,
werden die Kategorien zur Einstufung der Fördermittel weiter
differenziert und um weitere Kategorien für Schulen mit 41
bis 60 und mit über 60 Jugendbegleiter-Stunden pro Woche
ergänzt. Die Schulen erhalten, abhängig von der Zahl der
wöchentlichen Jugendbegleiter-Stunden, ein Förderbudget
zwischen 2.500 und 7.000 Euro, das mit dem
Kooperationsbudget auf bis zu 8.500 Euro anwachsen kann.
Bislang erhielten Schulen in der höchsten der drei
Einstufungen 5.000 Euro bei einem Angebot von mehr als 40
Jugendbegleiter-Stunden pro Woche.
Zugleich kann an Schulen ab 21 Jugendbegleiter-Stunden wie
bisher eine Lehrkraft mit einer Deputatsstunde für die
Programmverwaltung eingesetzt werden.
Weiter Informationen im Internet unter
http://schulpastoral.drs.de/ganztagesschule/jugendbegleiterprogramm.htm
24. Januar 2011: Jugendarbeit
trifft Schule - Arbeitshilfe zur Kooperation des
Landesjugendrings Baden-Württemberg
Diese Arbeitshilfe
wendet sich an MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit. Sie
enthält grundlegende Informationen über schulische
Entwicklungen und die Bildungsdebatte und vermittelt
praktische Erfahrungen, Tipps und Strategien, wie
Kooperationen mit der Schule erfolgreich gestaltet werden
können.
Download
Arbeitshilfe "Jugendarbeit trifft Schule"
15. Januar 2011: Handreichung
"Kooperation Jugendarbeit und Schule: Mit Blaulicht in
die Schule" des Ministeriums für Kultus, Jugend und
Sport Baden-Württemberg
Download
Handreichung "Mit Blaulicht in die Schule"
11. Januar 2011: Handreichung
"Armut überwinden - an vielen Orten" - Projekten von
Kirchengemeinden und diakonischen Initiativen
Download
Handreichung "Armut überwinden"
04. Januar 2011: Fachstelle
Jugendarbeit & Schule: Referentenwechsel
Anja Grießhaber wechselt von der
BDKJ-Dekanatsstelle Ehingen-Ulm an
die Fachstelle Jugendarbeit und Schule im Bischöflichen
Jugendamt in
Wernau. Sie übernimmt die Aufgaben von Benjamin Wahl, der
zum 31.12.
seine Tätigkeit beendet. Zusammen mit Dominik Hillebrand,
Bildungsreferent bei der KSJ, bildet sie das neue Team für
den
Themenbereich Jugendarbeit und Schule und steht zukünftig
rund um die
Themen Ganztagsbildung, Bildungspartnerschaften sowie
Kooperation
Jugendarbeit und Schule zur Verfügung.
Weiter Informationen im Internet unter
http://www.bdkj.info/fachstellen/jugendarbeit-schule
16. Dezember 2010: Kirche auf der
Bildungsmesse - Kirchen mit "Religion-Werte-Bildung"
vertreten

Von Dienstag, 22. bis Samstag, 26.
Februar 2011 findet in der Messe Stuttgart die Bildungsmesse
didacta statt. Bei der Bildungsmesse suchen die Evangelische
und die Katholische Kirche gemeinsam den öffentlichen Dialog
über Werte, Bildung und Religion in der Öffentlichkeit und
an den Schulen. Die beiden evangelischen Landeskirchen in
Baden und Württemberg sowie die Diözese Rottenburg-Stuttgart
und die Erzdiözese Freiburg sind gemeinsamen mit einer
großen Sonderschau vertreten. Zum Theme
RELIGION-WERTE-BILDUNG gibt es vielfältige Angebote.
Weiter Informationen im Internet unter
http://www.kirche-auf-der-bildungsmesse.de/index.html
11. Dezember 2010:
Arbeitshilfe "iRights.info - Urheberrecht im Alltag"

Nicht
nur Musiker, Autoren und Künstler müssen sich heute mit dem
Thema Urheberrecht beschäftigen, sondern auch Musikliebhaber
und Internetnutzer. Fragen, die sich bei der Nutzung
digitaler Medien stellen, sind für Laien nicht einfach zu
beantworten. Und die Veränderungen im Urheberrecht geben
sogar Juristen Rätsel auf.
iRights.info erklärt einfach und verständlich, was man beim
Kopieren von CDs beachten muss: Welche Regeln gibt es, wenn
man eigene Musik macht, Filme dreht oder Bücher schreibt?
Wie funktionieren freie Lizenzen? Wie hat sich das
Urheberrecht entwickelt? Und was bedeutet das für Autoren
und Nutzer? iRights.info wurde 2006 mit dem Grimme Online
Award ausgezeichnet. 2008 erhielt es den Klicksafe Preis für
Sicherheit im Internet.
Bonn 2008, 385 Seiten
Download
der Arbeitshilfe
03. Dezember 2010:
Arbeitshilfe zur Organisation und Durchführung von
Tagen der Besinnung und Orientierung neu aufgelegt

Die Arbeitshilfe richtet sich an diejenigen, die Tage der
Besinnung und Orientierung einmal in Eigenregie organisieren
und durchführen wollen. Auf 72 Seiten finden sich unter
anderem neben einem Orgazettel mit Zeitraster zur Planung
und Vorbereitung Vorlagen für Info-Broschüren sowie Infos
über schulrechtliche Rahmenbedingungen, zur Finanzierung,
Kalkulationsbeispiele, Hinweise auf geeignete
Häuser-Verzeichnisse, Musterbriefe, Abrechnungsformulare,
Checklisten, eine Zusammenstellung geeigneter
Arbeitsmaterialien, pädagogische und organisatorische
Überlegungen sowie einen exemplarischen Ablauf für
Schulbesuch und die eigentliche Veranstaltung. Darüber
hinaus liegt der Arbeitshilfe eine CD-ROM mit Checklisten,
Musterbriefen und Vorlagen zur individuellen Gestaltung bei.
4. völlig neu überarbeitete und ergänzte Auflage,
Rottenburg-Stuttgart 2011, 72 Seiten, 8,00 Euro
Bestelladresse: Buchdienst Wernau, Antoniusstraße 3, 73249
Wernau, Tel.: 07153 3001-164, Fax: 07153 3001-621, E-Mail:
buchdienst@bdkj-bja.drs.de
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der Arbeitshilfe
29. November 2010: Neuer
Ausbildungskurs zum Jugendbegleiter

Download
Informationsflyer
18. November 2010:
Broschüre Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und
Jugendlichen
Beteiligung
gut gemacht? Ein im Rahmen des Nationalen Aktionsplans "Für
ein kindergerechtes Deutschland 2005 - 2010" eingerichteter
Arbeitskreis hat allgemeine Qualitätsstandards für die
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt und
diese für die Bereiche Kita, Schule, Kommune, Erzieherische
Hilfen und Jugendarbeit spezifiziert. Das Ergebnis ist ein
Heft mit Qualitätsstandards und konkreten Handlungsschritten
für die Umsetzung von guter Partizipation vor Ort.
Weitere Infos im Internet unter
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=161728.html
03. November 2010:
KrisenKompass - Handbuch für den Umgang mit schweren Krisen
im Kontext Schule Stufenübergreifend
Wenn
die Schule mit Sucht, Selbstverletzung, häuslicher Gewalt,
Missbrauch von Schülerinnen und Schülern und Tod
konfrontiert wird, ist fachliche Kompetenz gefragt. Und
diese sollte so vollständig wie möglich sein: mit
Fallbeispielen, Mustertexten, Anleitungen für symbolische
Handlungen, Krisenplänen, wichtigen Telefonnummern, Links
usw. – um mit Jugendlichen, Eltern, Kollegium in allen
Krisensituationen richtig umgehen zu können. Schulleitung,
Lehrer und Behörden erhalten mit diesem Handbuch alles
Wichtige, um möglichst rasch und selbstständig handeln zu
können.
Ausgabe 2010, Ordner mit 5 Broschüren, 190 Seiten,
Schulverlag plus, 49,80 Euro, ISBN13 978-3-292-00601-1
27. Oktober 2010: Mobbing
und Cyber-Mobbing an Beruflichen Schulen
Die
Broschüre behandelt die Problematik des Mobbing und
Cyber-Mobbing an beruflichen Schulen, analysiert die
Problemlagen und gibt wertvolle Tipps für Lehrkräfte und
Sozialpädagogen an beruflichen Schulen.
2010, 36 Seiten,
Books on Demand, 3,90 Euro, ISBN-13: 978-3842333857
11. Oktober 2010: Arbeitshilfe
der KJG zur sexuellen Aufklärung
"Erste
Allgemeine Verunsicherung?!" heißt die Arbeitshilfe, die der
Bundesverband der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) zum
Thema sexuelle Aufklärung herausgegeben hat. Sie soll
Leitern von Jugendgruppen helfen, mit Heranwachsenden über
Liebe und Sexualität ins Gespräch zu kommen. Zudem sollten
Jugendliche ermutigt werden, auf Basis des christlichen
Menschenbildes ihre sexuelle Identität unvoreingenommen zu
entwickeln. Die Methoden der Arbeitshilfe sind in
verschiedene thematische Module
wie "Werte und Normen", "Liebe und Partnerschaft" oder
"Sexuelle Vielfalt" geordnet. . Besonderes Augenmerk gilt
der Prävention von sexualisierter Gewalt, mit der sich
ebenfalls ein Modul beschäftigt.
Download dieser und anderer empfehlenswerter
Veröffentlichungen zu dem Thema:
Sexuelle Gewalt gegen Jungen und Mädchen
Schutz
vor sexueller Gewalt - Gruppenstundenvorschläge
Handlungsempfehlungen Kindeswohl BDKJ/BJA Wernau
Arbeitshilfe KJG "Erste Allgemeine Verunsicherung?!"
Sexueller
Missbrauch - Information, Hilfen, Ansprechpartner Diözese
Rottenburg-Stuttgart
Powerpointpräsentation zur Kindeswohlgefährdung
Arbeit
an Fallbeispielen zur Kindeswohlgefährdung
Mögliche
Verhaltensweisen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Wo
stehst Du? - Übung zur besseren Wahrnehmung von
Grenzverletzungen
Link des
Deutschen Caritasverbandes zu Materialien zur Prävention
sexuellen Missbrauchs
08. Oktober 2010: Logos
"Schulpastoral" und "Kirche und Schule" als Download
Für
die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort in Schulen und
Dekanaten/Seelsorgeinheiten/Kirchengemeinden stehen nun zwei
Logos zur "Schulpastoral" und "Initiative Kirche und Schule
in Kontakt" zur Verfügung:
http://schulpastoral.drs.de/services/logos.htm
03. Oktober 2010: Gemeinsam stark
- Start Kooperationsprojekte Kirche(ngemeinde) und Schule
Kinder
und Jugendliche verbringen heute viel Zeit in der Schule.
Folge ist spärliche freie Zeit, was sich auch auf kirchliche
Angebote auswirkt. Schule sucht deshalb kirchliche Partner,
um den Bezug der Kinder und Jugendlichen zur Religion und
zum Glauben aufrecht zu erhalten. Wie gut eine
Zusammenarbeit zwischen Kirche(ngemeinde) und Schule
funktionieren kann, wurde bei der Auftaktveranstaltung
„Kirche und Schule in Kontakt“ am Samstag, den 02. Oktober,
in Wernau deutlich. Auf der Veranstaltung wurden den
Teilnehmern vier neue Kooperationsprojekte vorgestellt.
Darunter ein gruppenstundenähnliches Angebot der
Seelsorgeeinheit Reutlingen-Nord, das wöchentlich im
örtlichen Bildungszentrum stattfinden soll. Da die
Gemeindehäuser eher ungünstig liegen und per Bus kaum zu
erreichen sind, sollen künftig die Räume des Bildungszentrum
Nord genutzt werden, auf dem alle Schulen auf einem Gelände
vereint sind. Das Projekt „Weltenbummler“ der
Kirchengemeinde St. Augustinus aus Heilbronn bietet eine
schulartübergreifende Nachmittags-AG für die Klassen 5 und 6
an. „Lasst uns miteinander“ ist das Motto der
Seelsorgeeinheit Pfaffenberg. Im Laufe des Schuljahres
werden an der Grund- und Hauptschule Altingen verschiedenen
Projekte, z.B. eine Zeit der Stille in St. Martin,
stattfinden, bei denen Schul- und Gemeindeleben ineinander
übergehen. Schließlich erhielten die Anwesenden noch
Einblick in das Projekt „Theo´s Juki. Dabei handelt es sich
um die Jugendkirche der Kirchengemeinde St. Martin
Rottenburg in Kooperation mit Rottenburger Schulen. Hierbei
wird die Theoderich-Kapelle für unterschiedliche Aktionen
genutzt. Die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung, darunter
auch der für das Jugendbegleitprogramm verantwortliche
Referent des Kultusministeriums, Karl Martin, zeigten sich
begeistert von der Vielfalt und der Kreativität, wie hier
missionarische Kirchen gelebt wird.
01. Oktober 2010: Plakate und
Banner zum Religionsunterricht
Die
Hauptabteilung Schulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat
neue Plakate und Banner zum
Religionsunterricht entwickelt und herausgebenen. Die
Plakate in den Größen DIN A 1 und 3 erhält man kostenlos bei
den
Katholischen Schuldekanatämter der Diözese
Rottenburg-Stuttgart.
Neben den Plakaten kann man bei den
Religionspädagogischen
Instituten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart auch ein
Banner mit Aufsteller zum Religionsuntericht ausleihen.
Die Plakate und die Banner wollen eine Hilfestellung sein
das Fach Katholische Religionslehre an und im Umfeld Schule
besser "sichtbar" zu machen.
Eingesetzt werden können die Plakate z.B. in einem
Schaukasten oder an einer Pinnwand aufgehängt werden oder
ebenso wie das Banner z.B. an Tagen der offenen Tür,
Elternsprechtagen und oder sonstigen
Informationsveranstaltungen.
Plakat und Banner stehen auch als PDF-Download auf der
Homepage der Hauptabteilung Schulen unter
http://schulen.drs.de > Download > Flyer/Broschüren/Plakate
bereit.
20. September 2010: Schutzengel
aus Bananen- und Maisblättern
Während
seines Pastoraljahres in der Diözese Masaka in
Kalungu/Uganda wurde von Pfarrer Schmollinger aus Trossingen
ein Jugend- und Familienselbsthilfeprojekt initiert. Neben
Schutzengeln aus Bananen- und Maisblättern werden auch
Weihnachtskarten im Rahmen des Selbsthilfeprofjektes
hergestellt. Bestellt werden können sie per E-Mail gegen
eine Spende von 0,80 € das Stück über die E-Mail
uganda.thomas@gmail.com
Weitere Informationen als
Download
06. September 2010: Schutzengel-Karte
und Gottesdienstvorlagen
zum Schulanfang
Die
Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart bietet
wieder neue Give-aways an, die sich auch für die Schule oder
für Schüler und Schülerinnen eignen. Als Geschenk zum
Schulanfang gibt es einen Schutzengel als Leuchtaufkleber
zum Beispiel für den Schulranzen. Dazu gehört eine Karte, in
die von den Religionslehrern oder den pastoralen
Mitarbeitern der Kirchengemeinde ein paar kurze Worte
geschrieben werden können. Die Fachstelle bietet den
Schutzengel für 50 Cent das Stück an.
Günstiger ist der Gebetswürfel (10 Cent/Stück). Dabei
handelt es sich um einen Bastelbogen für einen Pappwürfel,
den die Kinder ausschneiden und colorieren können. Auf allen
sechs Seiten sind keine Gebete, sondern die vom Fastenwürfel
bereits bekannten Symbole wie Augen, Ohren, Mund, Hand Füße,
etc. abgebildet. Der Würfel soll die Kinder damit anregen,
darüber nachzudenken, was sie heute schon gehört, gesagt
gesehen, erlebt haben, welchen Menschen sie begegnet sind,
wofür sie dankbar sind, wofür sie bitten möchten, was sie
freut... Es ist also kein klassischer Würfel mit
vorgefertigten Gebeten, sondern eher eine kleine Anregung -
auch geeignet als Gebetsschule oder für den Unterricht zum
Thema „Beten“.
Bestellungen direkt bei der Fachstelle Medien: Fachstelle
Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Jahnstr. 32, 70597
Stuttgart, Telefon: 0711 9791-2720, Fax: 0711 9791-2744,
E-Mail: fm@bo.drs.de
Viele ausgearbeitete Vorlagen von Gottesdiensten zum
Schulanfang finden Sie unter
>
http://www.bistum-eichstaett.de/schulpastoral/gottesdienste,
>http://www.bistum-augsburg.de/index.php/bistum/Referat-Schule-und-Bildung/Schulpastoral/Praxis-und-Literatur
>
http://schulpastoral.drs.de/pastoralepraxis/religioesefeiern.htm
03. September 2010:
Stellenausschreibung "Bildungsreferentin/-referenten (75%)
für die Fachstelle Jugendarbeit und Schule" im Bischöflichen
Jugendamt Wernau
Download
Stellenausschreibung
Link
Fachstelle Jugendarbeit und Schule Bischöfliches Jugendamt
30. August 2010:
Fortbildungsangebote Schulpastoral in Kooperation mit dem
Institut für Fort- und Weiterbildung
Zum
neuen Schuljahr wurde die Kooperation zwischen dem Referat
Schulpastoral und dem Institut für Fort- und Weiterbildung
intensiviert. Interessierte (Religions-)Lehrer/innen und
Schulseelsorger/innen können noch mehr als bisher das
interessante Fortbildungsangebot des Instituts für Fort- und
Weiterbildung nutzen.
Weitere Infos im Internet unter
http://schulpastoral.drs.de/fortbildung/fortbildung.htm
24. August 2010: Vergünstigte
Belegungstarife für „Tage der Besinnung und Orientierung“ in
Jugend- und Bildungshäusern der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Katholische
Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die an Schulen
innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterrichten,
können die Jugend- und Bildungshäuser des Kirchlichen
Eigenbetriebs für „Tage der Besinnung und Orientierung“ mit
Schülerinnen und Schülern zu vergünstigten Tarifen belegen.
Für 2011 wurden folgende vergünstigte Belegungstarife
ausgehandelt:
€ 26,40 pro Person und Tag bei Übernachtung im
Doppel-/Mehrbettzimmer und Vollpension
€ 36,40 pro Person und Tag bei Übernachtung im Einzelzimmer
und Vollpension
Diese Tarife gelten für die nachfolgend aufgeführten Jugend-
und Bildungshäuser des kirchlichen Eigenbetriebs, die sich
besonders für die Durchführung von „Tagen der Besinnung- und
Orientierung“ eignen: Marienburg Niederalfingen,
Katholisches Jugend- und Tagungshaus Wernau,
Schwarzhornhaus, Jugend- und Bildungshaus St. Norbert,
Jugend- und Tagungshaus Michaelsberg, Jugend- und
Tagungshaus Don-Bosco, Jugendbildungshaus Oberginsbach,
Jugend- und Bildungshaus Martin Knoller. Belegungen der
Jugend- und Bildungshäuser müssen unter dem Stichwort „Tage
der Besinnung und Orientierung“ erfolgen, um in den Genuss
der Vergünstigungen zu kommen. Broschüren zu den Jugend- und
Bildungshäusern und weitere Informationen erhalten Sie unter
der Service-Hotline: 01802 - 889900 oder Internet:
www.tagunshaus.net
Download aktuelle Liste mit
weiteren für die Durchführung von Tagen der Besinnung und
Orientierung geeigneten Häusern
03. August 2010: Expertise zur
Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in
Baden-Württemberg
Prof.
Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor und Vorstandsvorsitzender
des Deutschen Jugendinstituts e.V., hat zusammen mit einem
bundesweiten Forscherteam ein Gutachten zur Lage und Zukunft
der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg
erarbeitet.Die rund 400 Seiten umfassende Expertise, die
trotz teils schwieriger Datenlage fundierte Erkenntnisse zur
Lage der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg
zusammenträgt, wurde im Rahmen eines „Bündnisses für die
Jugend" zwischen Trägern der außerschulischen Jugendbildung
und dem Land Baden-Württemberg durch das Staatsministerium
Baden-Württemberg in Auftrag gegeben. Mittlerweile hat das
Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und
Senioren in Baden-Württemberg die weitere fachliche und
organisatorische Verantwortung für das Gutachten übernommen.
Erstmalig wird exemplarisch für ein Bundesland eine
umfassende Bestandsaufnahme zu den unterschiedlichen
Facetten der offenen und verbandlichen Kinder- und
Jugendarbeit durchgeführt. Neben einem empirisch unterlegten
Blick auf die derzeitige Struktur der Kinder- und
Jugendarbeit in Baden-Württemberg verweist die Expertise auf
die generellen Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit.
Dabei wird nicht nur auf die Bildungs-, Verantwortungs-,
Gemeinschafts- und Integrationspotenziale hingewiesen,
sondern auch die zukünftige Rolle einer veränderten Kinder-
und Jugendarbeit in einem gesellschaftlichen
Gesamtbildungskonzept betont. Vor dem Hintergrund
demografischer Veränderungen werden die konzeptionellen
Herausforderungen und möglichen Antworten der Kinder- und
Jugendarbeit auf dem Weg bis 2020 skizziert. Abgerundet wird
die Expertise durch drei empirisch fundierte Szenarien zur
Entwicklung der finanziellen Ausstattung der Kinder- und
Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Hierbei wird deutlich,
dass die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit auf der einen
Seite von ihrer eigenen Innovationsfähigkeit abhängt, auf
der anderen Seite aber auch ganz wesentlich von der
politischen Gestaltung der Rahmenbedingungen für das
Aufwachsen junger Menschen bestimmt sein wird.
Download
der Expertise
01. August 2010:
Arbeitshilfe "Mein Gottesbild" neu aufgelegt
„Mein Gottesbild – Wer und was ist Gott für mich?“ – ist ein
für Schülerinnen und Schüler spannendes Thema. Es ist ein
„Dauerbrenner“ für jede Religionslehrerin und jeden
Religionslehrer, jede Schülerin und jeden Schüler, jeden
Religionsunterricht. Die neuaufgelegte Arbeitshilfe enthält
vielfältige methodischen Ideen und Anregungen das Thema in
und außerhalb des Unterrichts aufzugreifen. Darüber liegt
der Arbeitshilfe eine CD-ROM mit 48 von Schülerinnen und
Schülern gemalten Gottesbildern bei.
3. Auflage, Rottenburg-Stuttgart 2010, 32 Seiten, 8,00 Euro
Bestelladresse: Buchdienst Wernau, Antoniusstraße 3, 73249
Wernau, Tel.: 07153 3001-164, Fax: 07153 3001-621, E-Mail:
buchdienst@bdkj-bja.drs.de
Download
der Arbeitshilfe
25. Juli 2010:
Sonderausgabe Jugendarbeit und Schule des
Kultusministeriums Baden-Württemberg: Praxisbeispiele aus
dem Bereich Kooperation Jugendarbeit-Schule
Die
Kooperation der Schulen mit außerschulischen Partnern ist in
Baden-Württemberg ein wichtiger Bestandteil der
Bildungspolitik. Die Bildungspläne setzen dabei auch auf die
Zusammenarbeit der Schulen mit der Jugendarbeit, die sich
durch eine Methodenvielfalt auszeichnet und eine große
Angebotspalette bietet. Die dynamische Entwicklung des
Jugendbegleiter-Programms mit über 1.000 Modellschulen
zeigt, dass ergänzende Angebote und Kooperationen an den
Schulen zunehmend an Stellenwert gewinnen. Die Schnittstelle
Schule-außerschulische Jugendbildung ist zudem ein zentrales
Element zur Bildung lokaler Bildungslandschaften durch
Vernetzung von schulischen und außerschulischen
Bildungsangeboten.
In der Sonderausgabe Jugendarbeit und Schule werden einige
Projekte aus dem Bereich Kooperation Jugendarbeit-Schule
vorgestellt. Wie groß die Möglichkeiten zur Kooperation im
Rahmen der neuen Bildungspläne und wie vielfältig die Formen
der Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Jugendarbeit
sind, zeigen die Beispiele. Unterschiedliche Aspekte und
Gewinne aus Kooperationen werden deutlich. Inhalte der
Bildungspläne werden aufgegriffen und können im Rahmen von
Kooperationsprojekten vertiefend erarbeitet werden.
Download
der Sonderausgabe Jugendarbeit und Schule
10. Juli 2010:
„Wenn die Kirche zur Schule geht…“ - 5.
Kreativwettbewerb des Deutschen Katecheten-Vereines (dkv)

Die Aufmerksamkeit für Schulpastoral
nimmt weiter zu. Der dkv möchte die Bedeutung dieses
kirchlichen Handlungsfeldes mit seinem Kreativwettbewerb
unterstützen. „Schulpastoral ermöglicht in vielen
unterschiedlichen Maßnahmen, dass die froh und heil machende
Wirkung des christlichen Glaubens im Lern- und Lebensraum
Schule erfahrbar werden kann: Eltern, Schüler und Lehrer und
andere Mitarbeiter übernehmen aus ihrer christlichen
Überzeugung heraus Verantwortung füreinander und für den
Lern- und Lebensort Schule.“ (Die Deutschen Bischöfe,
Kommission für Erziehung und Schule, Schulpastoral – der
Dienst der Kirche an der Menschen im Handlungsfeld Schule
1996)
Zur Teilnahme eingeladen sind alle, die in der Schulpastoral
auf die eine oder andere Weise tätig sind. Ausdrücklich
erwünscht ist die Mitarbeit auch von Schülerinnen und
Schülern, oder anderen Gruppen. Entscheidend sind Ihr
Interesse und Ihre Lust zum Mitmachen. Auch Autorenteams
sind willkommen. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2011
Ausschreibung als Download
28. Juni 2010:
Arbeitshilfe "Religiöse Elemente bei Tagen der
Orientierung"
Diese
Arbeitshilfe soll Hauptberufliche und Honorarkräfte bei
Tagen der Orientierung anregen und unterstützen,
Jugendlichen religiöse Angebote zu machen, so dass diese aus
dem christlichen Glauben Orientierung für ihr Leben
erhalten. Die Anregungen können so gestaltet werden, dass
sowohl mit einem Morgen- und/oder Abendimpuls auch mit
thematischen Einheiten die ausdrückliche Verkündigung des
Evangeliums möglich wird. Darüber hinaus enthält die
Arbeitshilfe verschiedene Methoden, mit denen eine Gruppe
ihren Glauben oder die Sehnsucht nach dem Glauben in der ihr
angemessenen liturgischen Form zum Ausdruck bringen kann.
Die Arbeitshilfe ist für 9,90 Euro (zzgl.
Port und Versand) erhältlich bei: Bischöfliches Jugendamt
Augsburg, Tel.: 0821/3152-302, Fax: 0821/3152-452, E-Mail:
bja.augsburg@bistum-augsburg.de
12. Juni 2010:
Lebensraum Schule hat sich verändert - Zertifikatsübergabe
für 29 Absolventen der kirchlichen Jugendbegleiterausbildung
29
Absolventen des zweiten kirchlichen Ausbildungskurses zum
Jugendbegleiter bekamen am Samstag, 12. Juni, im Haus der
Katholischen Kirche in Stuttgart ihre Abschlusszertifikate
überreicht. Stadtdekan Prälat Michael Brock betonte in
seiner Rede, dass sich der Lebensraum Schule in den letzten
Jahren stark verändert hat. Schule ist für eine lange Zeit
des Tages für Kinder und Jugendliche zu einem wichtigen
Lebensraum geworden. Der Kirche geht es darum diese Kinder
und Jugendliche nicht nur zu betreuen, sonder auch in diesem
Lebensraum zu begleiten und mit qualifizierten
Jugendbegleitern einen wichtigen Beitrag zum gelingenden
Leben von Kinder und Jugendlichen in Schule zu leisten. Dr.
Carsten Rabe vom Kultusministerium Baden-Württemberg danke
den Teilnehmern der Ausbildung für ihr Engagement und die
Mühe, die diese auf sich genommen haben sich zum
Jugendbegleiter qualifizieren zu lassen. Die Ausbildung in
Trägerschaft der Dekanate Ludwigsburg, Böblingen, Rems-Murr
und Stuttgart, dem Bischöflichen Jugendamt und der
Hauptabteilung Schulen sei ein qualitativ sehr hochwertiges
Angebot. Die Ausbildung umfasste über einen Zeitraum von 10
Monaten 16 Module wie Arbeiten im Team, wie Ticken
Jugendliche? oder christliche Feste. Die Absolventen kommen
aus 17 Kirchengemeinden und sind an 14 verschiedenen Schulen
als Jugendbegleiter eingesetzt. Jugendbegleiter führen
eigenständige Bildungs- und Betreuungsangebote in der
Ganztagsbetreuung in der Schule durch. Mit ihren
ehrenamtlichen Angeboten ergänzen sie den Unterricht. Dabei
bringen sie sich mit ihrem Wissen und Können in Projekte ein
und realisieren ein breites Spektrum an Betreuungsangeboten,
z.B. bei Hausaufgabenbetreuung, Sport, Kultur, Kunst, Musik,
Arbeitswelt, Wirtschaft, Medien, Natur und Umwelt. Das
Jugendbegleiter-Programm ist sehr offen gehalten, um Raum zu
bieten für die Entwicklung von kreativen Kooperationsideen
zwischen Schulen und ihrem örtlichen Umfeld sowie Partnern
aus Jugendarbeit, Sport, Kirche oder Wirtschaft.
Teilnehmende Schulen erhalten ein Budget zur Umsetzung des
Programms, um insbesondere für Sachausgaben und
Aufwandsentschädigungen aufkommen zu können. Im Schuljahr
2009/2010 nehmen in Baden-Württemberg am
Jugendbegleiterprogramm 1013 Schulen mit 15.000
Jugendbegleitern teil. 1% der Jugendbegleiter kommt auch
kirchlichen Einrichtungen und Verbänden.
Weitere Infos im Internet unter
http://schulpastoral.drs.de/ganztagesschule/jugendbegleiterprogramm.htm
und
www.jugendbegleiter.de
12. Mai 2010: Katholischer
Jugendmedienpreis 2010

„woran ich glaube…“ Der Foto-
und Filmwettbewerb um den katholischen Jugendmedienpreis
steht 2010 unter diesem Motto. An was - oder wen - glaubt
ihr? An Gott? An Jesus? Oder einfach an die Liebe? An
Freundschaft? An Geld? An Karriere? An eure Eltern? Woran
auch immer ihr glaubt - zeigt es uns! Mit einer Fotostrecke
von maximal sieben Fotos oder einem kurzen Film. Dabei wird
die Kreativität und die Originalität eurer Umsetzung
bewertet; es ist also egal, ob ihr mit Pro -Equipment oder
einfach mit eurem Handy fotografiert, mit einer teuren oder
billigen Kamera filmt. Wer kann teilnehmen?
Unabhängig von der eigenen Konfession - jede Gruppe oder
Einzelperson bis zum vollendeten 27. Lebensjahr. Der Preis
wird jeweils in drei Altersgruppen verliehen: 13 – 15 Jahre,
16 – 18 Jahre und 19 –27 Jahre.
Einsendeschluss ist der 30. September
2010!
Informationsflyer als
Download
29. April 2010: "Schulbeweger
sein" und "Schülerbibelkreis" - zwei Initiativen der
evangelischen Jugendarbeit

Schulbeweger sein: Stell dir vor, an jeder Schule gibt es
Schüler (und auch Lehrer und Eltern), die mit offenen Augen
durch ihre Schule gehen. Die ihre Mitschüler und Lehrer, die
Konflikte und Herausforderungen wahrnehmen. Die hinschauen
und sich nicht damit zufrieden geben, dass alles immer so
bleibt wie es ist. Die das Potenzial sehen. Die beten. Und
handeln. Stell dir vor, es gibt immer mehr Schüler, die
sagen: Uns bewegt unsere Schule. Jesus bewegt uns. Darum
setzen wir uns in Bewegung. Wir sind Schulbeweger! Bist du
dabei?
Weitere Infos im Internet unter
http://www.schulbeweger.de
SBK ist
die Abkürzung für
SchülerBibelKreis.
Diese "Kreise" sind zumeist kleine Gruppen von Schülern, die
sich in ihrer Schule versammeln, um ihren Glauben auch im
Alltag leben zu können. Die meisten treffen sich in der
großen Pause bzw. vor oder nach dem Unterricht, um sich
auszutauschen, zusammen zu singen, zu beten oder kleine
Andachten abzuhalten.
Hast Du
nicht Lust, auch mit Freunden an Eurer Schule so einen Kreis
zu gründen?
Weitere Infos im Internet unter
www.schuelerbibelkreis.de
27. April 2010:
"Kirchengemeinde – Schule - Jugendarbeit" - Schulbezogene
Angebote im Dekanat Ludwigsburg

Im Rahmen des Projekts „Kirchengemeinde – Schule -
Jugendarbeit“ übernimmtdie 48-jährige Gabriele Gostner-Priebe
nach den Sommerferien einen Auftrag im Dekanat Ludwigsburg.
Durch das Projekt sollen schulbezogene Freizeit- und
Bildungsangebote der Kirchengemeinden des Dekanats
weiterentwickelt und Schule, Jugendarbeit und Kirche im
Landkreis Ludwigsburg besser vernetzt werden. Die Stelle
wird aus Mitteln der Bischof-Moser-Stiftung, einer Stiftung
zur Förderung geistlicher Berufe, unterstützt. Die Theologin
und Pastoralreferentin ist in Ravensburg geboren,
verheiratet und hat zwei Kinder. Zuletzt arbeitete sie als
Pastoralreferentin in Stuttgart mit den Schwerpunkten
Religionsunterricht und Schulpastoral. Die Theologin, die in
Tübingen studierte, sammelt auch Erfahrungen in der
Gehörlosenseelsorge, in der Erwachsenenbildung sowie in der
Notfallseelsorge. „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein
ganzes Dorf“, erinnert Frau Gostner-Priebe an ein
afrikanisches Sprichwort. Da unsere Dörfer nicht mehr „ganz“
in diesem Sinne sind, bedarf es heute größerer
Anstrengungen, um Kinder und Jugendliche zu fördern, so die
Theologin, die sich daher auf die neue Aufgabe freut, die
der Vernetzung der Lebensräume von Schule und Kirche dient.
Zu ihren Zielen befragt, erläutert sie: „Ein Erfolg wäre es,
wenn aus den Bindestrichen zwischen dem Projektnamen ein
„gefühltes“ Plus werden würde: Kirchengemeinde +
Jugendarbeit + Schule.“ Ab Mitte September ist die
Projektreferentin im Katholischen Jugendreferat Ludwigsburg
tätig.
04. April 2010:
Handreichung "Start in die Bildungsregionen" des
Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes
Baden-Württemberg

Die vorliegende Handreichung stellt den Rahmen des
Impulsprogramms Bildungsregionen dar und gibt einen
Überblick über die Möglichkeiten der Einrichtung und
Umsetzung einer Bildungsregion.
Handreichung des Kultusministeriums als Download im Internet
unter
http://schulpastoral.drs.de/handreichungstart.pdf
10. März 2010: Sammlung von
Schulgottesdiensten weiterführender Schulen des Referates
Schulpastoral Bistum Eichstätt

Link:
http://www.bistum-eichstaett.de/schulpastoral/gottesdienste/
Weitere Materialien zu Schulgottesdiensten und religiösen
Feiern auf dieser Homepage
unter
http://schulpastoral.drs.de/pastoralepraxis/religioesefeiern.htm
Aktuell überarbeitet und ergänzt auf
unserer Homepage:
Finanzierungsmöglichkeiten für schulpastorale Angebote und
Projekte und
Verzeichnis
Tage im Kloster mit Schüler/innen
09. März 2010: Handreichung des
Kultusministerium zur Prävention und Intervention bei
sexuellem Missbrauch / Broschüre der Diözese
Rottenburg-Stuttgart zu sexuellem Mißbrauch
"Seit
einigen Tagen stehen – teilweise schon lange zurückliegende,
darum aber nicht weniger schreckliche – Fälle sexuellen
Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen im Fokus der
öffentlichen Wahrnehmung. Straftaten wie die in der Presse
geschilderten machen betroffen und verunsichern alle am
Schulleben Beteiligten. Gerade angesichts der
Presseberichterstattung ist es für Schülerinnen und Schüler
wichtig zu wissen, dass an ihrer Schule auch schwierige
Dinge und Sachverhalte angesprochen werden können und sie
Unterstützung erwarten dürfen. Lehrerinnen und Lehrer müssen
das Gefühl vermitteln, dass sie bereit sind, zuzuhören, dass
sie die Schülerinnen und Schüler ernst nehmen, ihnen
beistehen. Dies gilt insbesondere in den
Fällen, in denen sich die Betroffenen ihrem familiären
Umfeld – aus welchen Gründen auch immer – nicht öffnen
können oder wollen. (...) Abschließend möchte ich Sie
nochmals auf die Handreichung zur Prävention und
Intervention an Kindertageseinrichtungen und Schulen
"Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen" hinweisen. Diese
fasst zentrale inhaltliche und handlungsanleitende Aspekte
des Themas Sexuelle Gewalt zusammen. Daneben ist eine
ausführliche Übersicht mit Institutionen, die spezielle
Hilfe bei sexuellem Missbrauch leisten, im Anhang der
Broschüre enthalten." (Prof. Dr. Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und
Sport des Landes Baden-Württemberg)
Handreichung des Kultusministeriums als Download im Internet
unter
http://www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/-s/8ijvurq59201ibaiye1qwjbo41hmuxth/show/1105756
Broschüre der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Download im
Internet unter
http://www.drs.de/uploads/media/broschuere_missbrauch_01.pdf
18. Februar 2010: Schritt für
Schritt - Arbeitshilfe des BDKJ Osnabrück zu Kooperation mit
Schulen
In
einem anschaulichen und benutzerfreundlichen CD-Format hat
die Fachstelle für Schulkooperation des Bundes der Deutschen
Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Osnabrück nun die neue
Arbeitshilfe *Schritt für Schritt* herausgegeben. Die
Arbeitshilfe befasst sich mit der Durchführung von Projekten
und Nachmittagsangeboten an Schulen. Neben zahlreichen
Praxisbeispielen befinden sich hilfreiche Tipps für haupt-
und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus
Verbänden, Vereinen und Gemeinden auf der CD. Dabei geht es
um Kontakt- und Vertragsabsprachen mit Schulen,
Voraussetzungen für gelingende Kooperationen zwischen
Jugendarbeit und Schule und viele weitere Hinweise. Die CD
ist ab sofort beim BDKJ Osnabrück erhältlich (Tel.:
0541/318-236 oder E-Mail:
kontakt@bdkj-osnabrueck.de).
16. Februar 2010: Tipps für die
Öffentlichkeitsarbeit in der Schulpastoral
Auf
der Homepage des Referates Schulpastoral ist neu zu finden
eine umfangreiche Seite mit Beiträgen und Materialien zur
Öffentlichkeitsarbeit in der Schulpastoral. Sie will Aktive
in der Schulpastoral unterstützen, das schulpastorale
Engagement an ihrer Schule professionell in der
Öffentlichkeit darzustellen und für ein eigenes
schulpastorales Profil zu werben. Die Beiträge und
Materialien sind zu finden unter:
http://schulpastoral.drs.de/pastoralepraxis/oeffentlichkeitsarbeit.htm
09. Februar 2010: Gebetskarte des
Bischöfliches Jugendamtes zum Jahrestag des Amoklaufs von
Winnenden
Am
11. März 2010 jährt sich der Amoklauf von Winnenden und
Wendlingen, bei dem zehn SchülerInnen und fünf Erwachsene zu
Tode kamen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
und das Bischöfliche Jugendamt (BJA) der Diözese
Rottenburg-Stuttgart geben aus diesem Anlass eine Gebetskarte heraus,
die jungen Menschen Mut, Zuversicht und Hoffnung zuspricht.
Die vierfarbige Karte im Visitenkartenformat hat drei
brennende Kerzen zum Motiv und enthält auf der Rückseite
einen Segensspruch. Die Gebetskarten können helfen für die
eigene Betroffenheit eine Form
zu finden persönliche Fragen und Ängste auszudrücken und
sich insbesondere mit den SchülerInnen der Albert-Ville-Realschule
solidarisch zu zeigen. Gebetskarten gibt es kostenlos auf
Bestellung in Abgabemengen zu 200
Stück beim Bischöflichen Jugendamt Rottenburg-Stuttgart,
Tel: 07153/3001-145, E-Mail.
gebetskarten@bdkj.info
04. Februar 2010: Die Hoffnung
stirbt zuletzt - 6 Frühschichten für die Fastenzeit 2010
Angeregt vom Motto des 2. Ökumenischen Kirchentages in
München Damit ihr Hoffnung habt wollen wir uns gemeinsam,
konfessionsübergreifend auf den Weg machen. Aus diesem Grund
ist der Kontaktbaustein 43 eine ökumenische
Gemeinschaftsproduktion des Landesjugendpfarramtes der Ev.
Kirche der Pfalz, der Ev. Jugend der Pfalz, des
Bischöflichen Jugendamtes der Diözese Speyer und des BDKJ
Speyer (Bund der Deutschen Katholischen Jugend Speyer). Die
6 am ehesten als Morgenandachten zu beschreibenden Vorlagen
ranken sich rund um das Thema Hoffnung und geben viele
liturgische Anregungen.
Die Arbeitshilfe steht
hier zum Download bereit.
01. Februar 2010: "Hab keine
Angst!" - Arbeitshilfe des Evangelischen Jugendwerks Württemberg zum Jahrestag des Amoklaufs
Der 11. März 2009 ist für viele Menschen mit schrecklichen
Erinnerungen verbunden: An diesem Tag tötete ein 17-jähriger
Amokläufer 15 Menschen und verletzte elf weitere zum Teil
schwer. Nicht in Zahlen zu fassen sind die seelischen
Wunden, die der Amoklauf hinterließ. Auch wer weit entfernt
von Winnenden als Lehrkraft, Schüler/in oder Elternteil die
Nachrichten verfolgte, empfand Trauer, Wut und eine
tiefgreifende Verunsicherung.
Am 11. März 2010 jähren sich die schrecklichen Ereignisse
von Winnenden und Wendlingen. Für Schulen oder
Jugendgruppen, die sich mit der Thematik auseinandersetzen
wollen, bietet die Schülerinnen- und Schülerarbeit im ejw
ein Materialheft mit Anregungen für ein gemeinsames
Gedenken. Darin finden sich Ideen für die Gestaltung des
Schulfoyers, Andachts- und Gottesdienstentwürfe, geeignete
Texte und Gebete sowie diverse Materialhinweise, unter
anderem der Link zu einer Filmdokumentation, die online zur
Verfügung steht.
Der Jahrestag wird in den Medien voraussichtlich breit
aufgegriffen werden, das Thema wird also an vielen Schulen
unweigerlich nochmals „hoch kommen". Die Arbeitshilfe will
in dieser Situation Formen der Erinnerung ermöglichen sowie
Hoffnung und Ermutigung aus dem christlichen Glauben zur
Sprache bringen. Wichtig ist uns dabei: Es gibt gute Gründe,
den Jahrestag des Amoklaufs nicht eigens zum Thema zu
machen. Es sollte also gut überlegt werden, ob dies für die
jeweilige Schule bzw. Jugendgruppe „dran" ist. Wer eine
Aktion in der Schule plant, sollte dies unbedingt
rechtzeitig mit der Schulleitung absprechen.
Die Arbeitshilfe steht
hier zum Download bereit.
21. Dezember 2009: Video "Räume
der Stille"

Macra Joha ist Religionslehrerin und
Schulseelsorgerin an der Grundschule in Weil der Stadt. An
manchen Tagen beginnt sie die Religionsstunde im Raum der
Stille, im sogenannten Oasenzimmer. Hier sollen die Kinder
ihre eigene Spiritualität entdecken lernen.
Link:
http://drs.de/index.php?id=11071&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=12640&tx_ttnews[backPid]=11070&cHash=5c38bfcab2
17. Dezember 2009:
Prüfsteine für die Bildungspolitik -
Diözese übergibt schulpolitische Erklärung an
Landesregierung
Mit einer schulpolitischen Erklärung hat
die Diözese Rottenburg-Stuttgart der baden-württembergischen
Landesregierung und Mitgliedern des Landtags Prüfsteine für
die Bildungspolitik überreicht. Der Text mit dem Titel
„Schule zukunftsfähig und menschlich gestalten“ solle eine
Gesamtschau über die aktuellen Notwendigkeiten auf dem
Bildungssektor bieten und der Politik mit Handlungsansätzen
Entscheidungen erleichtern, sagte die Leiterin der
Hauptabteilung Schulen im Bischöflichen Ordinariat, Ordinariatsrätin Dr. Magdalena Seeliger, am Donnerstag bei
Übergabe der Erklärung im Stuttgarter Landtag.
Download
der Erklärung der Diözese „Schule zukunftsfähig und
menschlich gestalten“
Weitere Informationen im Internet unter:
http://www.drs.de/index.php?id=865
10. Dezember 2009: Neue
kirchliche Jugendbegleiterausbildung startet im Landkreis
Balingen im Januar 2010 - Anmeldeschluss 22. Januar 2010

Download
Informationsflyer
10. Dezember 2009:
Informationsbroschüre Bildungsregionen in Baden-Württemberg
des Landesjugendring
Die
Kooperationsfachstelle des Landesjugendring
Baden-Württemberg hat eine kleine Informationsbroschüre für
die Jugendarbeit zum Impulsprogramm Bildungsregionen des
Landes Baden-Württemberg erstellt. Frau Heike Schlüter, die
im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport für das
Impulsprogramm Bildungsregionen zuständig ist, stellt es im
Landeskuratorium für außerschulische Jugendbildung sowie in
der AG Gesamtbildungskonzept vor. Diese Informationen
flossen in die Arbeit der Kooperationsfachstelle ein. Der
Landesjugendring machte die Bildungsregionen im November bei
den AG-Sitzungen der Stadt- und Kreisjugendringe zum Thema.
Durch die Information und Diskussion werden Vertreter der
verbandlichen Jugendarbeit vor Ort sensibilisiert und
motiviert, die Möglichkeit der Bildungsregion in ihren
Stadt- oder Landkreisen anzusprechen. Dabei unterstützt sie
die Informationsbroschüre des Landesjugendrings.
Download Broschüre
08. Dezember 2009: Im
Gleichgewicht - Gebetsübungen für Lehrerinnen und Lehrer
Mit
diesem Band legen Religionslehrerinnen und Religionslehrer
der Diözese Würzburg ein Gebetbuch vor, das zur Erlangung
des inneren Gleichgewichts, zum Atemholen und zur
solidarischen Verbundenheit der Lehrkräfte untereinander
führen soll. Ausgerichtet am Schuljahreszyklus September bis
August, steht jeder Monat unter einem Leitmotiv, pro Monat
wird exemplarisch ein Wochenzyklus ausgeführt. Dabei lassen
die Leitmotive Anfangen, Zustimmen, Verwandeln, Schenken,
Ruhen, Freuen, Leiden, Leben, Blühen, Wachsen, Vollenden,
Unterwegs-Sein den Zusammenhang von Naturbeobachtungen,
anthropologischen Grunderfahrungen und Festen des Glaubens
in ihrem gegenseitigen Wechselverhältnis erkennen.
340
Seiten, 2009, 19,80 Euro
Bestellung im Internet unter:
http://www.echter.konkordanz.de/product_info.php?info=p16472_Im-Gleichgewicht.html
27. November 2009: Qualifizierung
in der Schulseelsorge

Schulseelsorge wird unterschiedlich gestaltet. Entscheidend
für eine gelingende Praxis sind neben konzeptionellen
Schwerpunktsetzungen in Landeskirchen, Kontextbedingungen
der Bundesländer und konkreten Herausforderungen an Schulen
vor allem die Fähigkeiten und Fertigkeiten von
Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern. Fort- und
Weiterbildungskurse dienen dazu, diese Fähigkeiten zu
entwickeln und Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger für
ihre Arbeit zu qualifizieren. Die Fort- und
Weiterbildungsangebote geben Auskunft über
Schwerpunktsetzungen in der Praxis und sind das wichtigste
Instrument zur Qualitätsentwicklung und -sicherung der
Schulseelsorge. In der Veröffentlichung werden erprobte
Qualifizierungsmodelle und Entwürfe für
Fortbildungsbausteine vorgestellt. Außerdem wird die
Bedeutung von Schulseelsorge für schulische
Krisenintervention gezeigt.
109
Seiten, 2009, 4 Euro
Bestellung im Internet unter:
http://www.ci-muenster.de/bookshop/artikel/buecher/gemeinde28.php
18. November 2009: Unser
Trauerkoffer ist fertig
Nicht ganz ohne
stolz packten gestern 16 KollegInnen im Schuldekanatamt
Spaichingen den Trauerkoffer für Ihre Schule. Somit endete
das wochenlange Suchen, Sammeln und Auswerten von Texten,
Liedern, Bildern usw. zum Thema Tod und Leben. Bedenkt man,
dass manche KollegInnen zwei Koffer mitnahmen, haben nun
mittlerweile ca. 20 Schulen einen solchen Notfallkoffer in
ihrem Bestand. Vorausgegangen war am 14. Oktober eine
Fortbildung zum Thema Trauer in der Schule mir Dr. Engelbert
Paulus aus Dürbheim. Auch am zweiten Nachmittag wurde
thematisch an diesem Thema weitergearbeitet.
Weitere
Informationen im Internet unter:
http://www.drs.de/index.php?id=13698
09. November 2009: "Wenn der
Notfall eintritt" - Handbuch für den Umgang mit Tod und
anderen Krisen in der Schule
"Was
tun, wenn der Notfall eintritt?" Immer wieder fragen
Verantwortliche im System Schule nach griffiger
Handlungsorientierung, wenn eine Schule von Tod, Unglück
oder Verbrechen betroffen ist. Auf dem Hintergrund des
kirchlichen Auftrags, Menschen in Krisen zu begleiten, legen
Evangelische und Katholische Kirche in Bayern ein Handbuch
vor, das Schulleitung und Lehrkräften helfen soll, den
Umgang mit Krisen vorzubereiten und so im Ernstfall
handlungsfähig zu sein. Das Handbuch ist als Ringbuch /
Ordner konzipiert und lädt ein es vor Ort mit aktuellen und
konkreten Angaben, Listen und Informationen zu ergänzen.
14,80 Euro
Bestellformular als Download
21. Oktober 2009: Neuer
Internetauftritt zur Vernetzung von Schule und
außerschulischer Jugendbildung
Der neue
Internetauftritt des Ministerium für
Kultus, Jugend und Sport
www.jugend-bw.de
ergänzt die Broschüre und bietet interessante
Informationen zu den Themenbereichen Politik,
Jugendprojekte, Programme sowie weitere Linkangebote .
07. Oktober 2009: Schule und
Jugendarbeit in Kooperation
Die Kooperation mit Schule stellt für die
Jugendarbeit ein immer bedeutenderes Thema und Arbeitsfeld
dar. Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit in
der Schule und diese öffnet sich vermehr für die Kooperation
und Zusammenarbeit mit außerschulischen Partner. In dem
neuen Buch von Christine Jung "Schule und Jugendarbeit in
Kooperation" werden am Beispiel eines katholischen Kinder-
und Jugendverbandes - der KJG - Spannung, Möglichkeiten,
Chancen und Grenzen einer Kooperation mit Schule näher
betrachtet und mögliche Anknüpfungspunkte für eine
Kooperation dargestellt.
350 Seiten, 2009, 22 Euro, ISBN
3-86628-270-2
01. September 2009: Neues Design der Homepage des
Referates Schulpastoral

Pünktlich zu Beginn des
neuen Schuljahres startete die Homepage des Referates Schulpastoral
in einem neuen Design. Sie soll für ihre Nutzer ansprechender und
übersichtlicher sein. Von allen vom Referat Schulpastoral für seine
Kunden zur Verfügung gestellten Medien wird die Homepage mit am
meisten genutzt, so auch das Ergebnis aus der Erhebung Schulpastoral
vom letzten Jahr.
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