Schulpastoral – Kirche und Schule

Weiterbildung Schulpastoral 2015 - 2018 gestartet

In der vergangenen Woche haben sich 17 Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger hoch motiviert auf den Weg in eine dreijährige Weiterbildung Schulpastoral gemacht. Gegenseitig wollen sie sich beraten und unterstützen, damit es gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, interessierten Kolleginnen und Kollegen sowie den Beratungsdiensten im Schulleben noch besser gelingen kann, dass Lebens- und Glaubenserfahrungen in Gesprächen und Projekten, im Suchen und Finden vorkommen können.

In den kommenden Wochen werden die Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger Kontakte zu Kirchengemeinden, zu Jugendreferaten und zur Caritas aufnehmen, um Brücken zu außerschulischen kirchlichen Kooperationspartnerinnen und -partnern zu schlagen.

Im Verlauf des dreijährigen Lernprozesses wird die Kursleitung, Anja Blattert und Rudi Kromer, auch dafür sorgen, dass schulpastorales Handwerkszeug vermittelt und praxisbezogene persönliche und schulische Schulpastoralkonzepte entwickelt werden.


Dekanatsbeauftragte: Schulpastoral / Kirche und Schule auf neuen Wegen

Ordinariatsrätin Augustyniak-Dürr mit den Dekanatsbeauftragten und Mitgliedern des AK Kirche und Schule

Bei der Auftaktveranstaltung überreichte Ordinariaträtin Ute Augustyniak-Dürr den Dekanatsbeauftragten einen roten Faden. Dieser stehe nicht nur symbolisch für die zentrale Aufgabe, Menschen in den Dekanaten in der Kooperation zwischen Schulen und kirchlichen Angeboten zu vernetzen, sondern auch für die Verbindung mit einer göttlichen Kraft, die dabei Sinn und Orientierung gebe.

Aus den Erfahrungen, die im Projekt „Kirche und Schule“ gesammelt wurden, sind die Aufgabenfelder für die Dekanatsbeauftragten Schulpastoral / Kirche und Schule in den Dekanaten Biberach (Karin Walter), Böblingen (Macra Joha), Esslingen-Nürtingen (Nicole Schmieder), Heilbronn (Lioba Diepgen),
Hohenlohe (Marion Jünger) und Rems-Murr (Heinz Rupp) entstanden. In den Dekanaten Ludwigsburg (Michael Friedmann) und Geislingen-Göppingen (Georg Lehnert) werden die vorhandenen Projektstellen bis Sommer 2016 weitergeführt.

Begleitet werden die Entwicklungen in den Dekanaten von den Mitgliedern des „AK Kirche und Schule“, der die Modellphase Schulpastoral 2015-2020 koordiniert: Beate Thalheimer, Jutta Taege-Müller (HA IX-Schulen), Ursula Schieler (HA V - Pastorales Personal), Achim Wicker (HA IV - Pastorale Konzeption) und Dominik Nawratil (HA III - Jugend).


44 Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger beauftragt

Zum ersten Mal wurden in der Diözese Religionslehrkräfte, die sich als Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger qualifiziert haben, beauftragt. Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr und Domkapitular Matthäus Karrer überreichten in einem feierlichen Gottesdienst die Beauftragungsurkunden. In Schulen werden die Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger für die Schülerinnen und Schüler, Kollegen und Kolleginnen sowie Eltern da sein. Leben und Glauben feiern, Räume und Zeiten der Stille und Meditation anbieten, seelsorgerliche Gespräche führen, helfen, Gemeinschaftserfahrungen ermöglichen, mit Tod und Trauer umgehen und Vieles mehr zählt in den kommenden Jahren zu ihren Aufgaben.


Projekt Kirche und Schule beendet – Kooperationen werden ausgeweitet

Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr, Projektleiter Achim Wicker und Dekanatsbeauftragte Kirche und Schule

„Gemeinsame Initiativen von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern haben gezeigt, dass die Kirche vor Ort Schulen vielfältig unterstützen und einen wertvollen Beitrag zu einer lebendigen, weltoffenen und lebensnahen Schule leisten kann“, sagt die Leiterin der Hauptabteilung Schulen im Bischöflichen Ordinariat, Ute Augustyniak-Dürr.

In der Projektphase von 2012 bis 2015 hatte die Diözese die Kooperation Schule und Kirche mit zwei Stellen für „Dekanatsbeauftragte Kirche und Schule“ in sieben Dekanaten gefördert. Beim Projektabschluss wurde am 21. Juli 2015 in Stuttgart deutlich, dass durch die Begleitung und Netzwerkarbeit der Dekanatsbeauftragten mehr als 40 neuen Initiativen und Projekte gestartet sind. Die evaluierten Erfahrungen werden in der Modellphase Schulpastoral 2015-2020 dazu beitragen, dass zukünftig in mehr Dekanaten Menschen in der Schule ein vielfältiges kirchliches Engagement zur Verfügung steht.

  • Weitere Informationen zum Projektende und den Perspektiven

Weiterbildung Schulpastoral: Feierliche Zertifikatsvergabe

Oridnariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr überreicht die Urkunden

Drei Schuljahre lang haben sich die Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger in konkreten schulpastoralen Projekten und in einem kontinuierlichen Lernprozess in zwei konstanten Kursgruppen mit schulpastoralen Themen und Konzepten auseinander gesetzt. Dabei sind sie hineingewachsen in ein Selbstverständnis, das bei der Wahrnehmung der Menschen im Lebensraum Schule ansetzt.

Von hier aus haben sie gemeinsam mit inner- und außerschulischen Kooperationspartnern vielfältige Angebote in liturgischen und diakonischen Bereichen entwickelt. Zahlreiche Impulse für die Gestaltung des eigenen Lebens und Glauben haben so Kinder, Jugendliche, Kollegen und Kolleginnen, Eltern und Schulleitungen erreicht.

Den 27 Absolventen und Absolventinnen wurde am 10. Juli 2015 im Martini Haus in Rottenburg von Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr die Zertifikate überreicht.


Ganztagsschule öffnen – Netzwerke bilden

Am 27. April 2015 wurde eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und den Kirchen zur Zusammenarbeit in Ganztagesschulen unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden, der kirchlichen Jugendarbeit und den Schulen kann auf diesem Hintergrund finanziell unterstützt und weiter entwickelt werden. Zahlreiche Praxisbeispiele stehen bereits für Kooperationswillige zur Verfügung. Sie werden in der Praxishilfe „Kirche und (Ganztags-) Grundschule als Partner“ neben detaillierten Basisinformationen vorgestellt.

Die ansprechende Handreichung kann per E-Mail bestellt werden:

Rahmenvereinbarung und Handreichung stehen auch als Download zur Verfügung:


Netzwerkarbeit für und mit Menschen in der Schule

Tagung „Schule im Blick“, 20. bis 21. März 2015

Bildungsallianz Kirche und Schule

„Wohin sendet Jesus uns? Da gibt es keine Grenzen, keine Beschränkungen: Er sendet uns zu allen. Das Evangelium ist für alle und nicht für einige. Es ist nicht nur für die, die uns näher, aufnahmefähiger, empfänglicher erscheinen. Es ist für alle. Fürchtet euch nicht, hinzugehen und Christus in jedes Milieu hineinzutragen, bis in die existenziellen Randgebiete, auch zu denen, die am fernsten, am gleichgültigsten erscheinen. Der Herr sucht alle, er will, dass alle die Wärme seiner Barmherzigkeit und seiner Liebe spüren.“

Mit diesen Worten aus der Abschlusspredigt von Papst Franziskus anlässlich des Weltjugendtages 2013 eröffnete Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr als Gastgeberin die Fachtagung „Schule im Blick - Visionen zum Miteinander von Kirche, Jugendarbeit und Schulen“ und richtete die Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen und Zuhörer damit auf ein zentrales Anliegen schulpastoralen Handelns.


Handbuch Schulpastoral

Für Praxisliebhaberinnen und Praxisliebhaber, die gerne theoriegestützt arbeiten und für alle, die darauf gewartet haben, in einem Buch eine wissenschaftlich reflektierte Standortbestimmung der Schulpastoral in Deutschland vorzunehmen, steht nun das „Handbuch Schulpastoral“ zur Verfügung. Grundlagen, Profile, Entwicklungslinien und Konzepte sowie Rollen, Identität, Spiritualität und Haltungen von Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern werden in den Blick genommen.

Handbuch Schulpastoral
Für Studium und Praxis
(Reihe: Grundlagen Theologie)
herausgegeben von Angela Kaupp, Gabriele Bußmann, Brigitte Lob, Beate Thalheimer
ISBN 978-3-451-31205-2
Verlag Herder, 384 Seiten, kartoniert, Euro 29,99


Atemholen in der Schule

Aus vielen geglückten Versuchen, in Schulen Auszeiten und Räume der Stille zu gestalten, ist die neue Handreichung des Referat Schulpastoral „Atemholen in der Schule“ entstanden. Die reflektierten Erfahrungen von Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern der Diözese Rottenburg-Stuttgart können diejenigen unterstützen, die Räume der Stille in Schulen  bereits nutzen oder bald einrichten wollen. Praxisnah und konkret sind auch die Impulse für das Atemholen direkt vor Prüfungsbeginn, für die Einrichtung eines Prüfungscafes und für Besinnungstage mit Prüflingen.

Atemholen in der Schule
Neue Impulse und Bausteine für die Schulpastoral
herausgegeben vom Referat Schulpastoral der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Rottenburg 2015, 58 Seiten, Schutzgebühr Euro 5,00

Vertrieb dieser Handreichung für die Verwendung im Bereich Schulpastoral durch den Buchdienst Wernau.

Die Digitale Fassung der Handreichung (PDF) gibt es unter Service / Publikationen oder hier.


Neue Referentin für Schulpastoral

Jutta Taege-Müller ist ab 1. Februar 2015 Referentin für Schulpastoral mit einem Arbeitsumfang von 50%. Als Religions- und Deutschlehrerin am Gymnasium verfügt Jutta Taege-Müller über eine langjährige Erfahrung im Arbeitsfeld Schule, im Religionsunterricht und in der Schulpastoral.

Sie wird in einem fünfjährigen  Modellversuch (2015-2020) an der Umsetzung der diözesanen Schulpastoralkonzeption mitarbeiten. Dazu gehören die Abstimmung und Vereinbarung von Schulpastoralaufträgen in den Schulen, die Beratung und Begleitung von Entwicklungsprozessen vor Ort, die Koordination der Vernetzung schulpastoraler Aktivitäten in den Dekanaten, die Organisation und Durchführung von Fortbildungen sowie die Evaluation schulpastoraler Erfahrungen und der Erkenntnisse aus der Modellphase. 

Sie können Jutta Taege-Müller bei der Tagung „Schule im Blick“, 20.-21. März 2015 in Stuttgart kennen lernen.


Broschüre „Kirche am Ort – Kooperation mit (Ganztags)Schulen“ neu erschienen

177 Ganztagsschulen nach dem neuen Modell starten zum Schuljahresbeginn 2014/2015. Viele weitere werden in den kommenden Jahren folgen.

In der Broschüre „Kirche am Ort – Kooperation mit (Ganztags)Schulen“ wollen wir zum einen über die Ganztagsschulen nach neuem Modell, an Grundschulen und an den Grundstufen der Förderschulen informieren, zum anderen wollen wir mit der Darstellung gelungener Kooperationsbeispiele Mut und Lust machen, sich am pastoralen Ort Schule zu engagieren.